| 26.07.2018, 11:57 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Schüco Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 1,575 Milliarden EUR. Im Vergleich zu 2016 (1,460 Milliarden EUR) ist damit eine Umsatzsteigerung von rund 8 Prozent zu verzeichnen. Das Unternehmen habe in Deutschland vor allem von der guten Baukonjunktur profitiert. Treiber hierbei war vor allem der Wohnungsneubau. Doch auch ein stetig weiterentwickeltes Produktportfolio, die internationalen Aktivitäten und neue digitale Lösungen hätten zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Die Investitionssumme lag 2017 bei rund 50 Millionen EUR. Mehr als 10 Millionen EUR davon flossen in erste Baumaßnahmen zur Standorterweiterung. Das wirtschaftliche Eigenkapital der Schüco Gruppe beträgt weiterhin über 70 Prozent. Für die Schüco Gruppe arbeiteten im Jahresdurchschnitt 2017 insgesamt 4.900 Mitarbeiter – 150 mehr als im Vorjahr. 3.350 Mitarbeiter beschäftigte das Unternehmen in Deutschland, davon wiederum 2.200 in Ostwestfalen-Lippe. Geschäftsbereich Kunststoff Mit einem Umsatz von 260 Millionen EUR meldet das Tochterunternehmen Schüco Polymer Technologies KG aus Weißenfels im Vergleich zum Vorjahr (229,5 Millionen EUR) ein Umsatzplus von 13,3 Prozent. Wachstumstreiber für das Kunststoffgeschäft waren neben Deutschland mit 8,5 Prozent insbesondere auch die BeNeLux-Staaten sowie Frankreich, Italien, Polen und Russland. Die Schüco Polymer Technologies KG entwickelt und vertreibt hauptsächlich Fenster-, Tür- und Schiebesysteme aus Kunststoff. Bereits vor Jahren hat der Geschäftsbereich mit verschiedensten Lüftungslösungen ein wichtiges Komfort-Thema aufgegriffen. Um den Trend nach bodentiefen Fenstern zu bedienen gehören seit zwei Jahren auch Absturzsicherungen für die Kunststoff-Fenster- und Türsysteme zum Programm. Als neueste und für den Verarbeiter zeitsparende Entwicklungen des Tochterunternehmens gelten Fenster-, Tür- und Hebeschiebetür-Systeme mit schweißbarer EPDM-Dichtung. Wachstum durch Zukäufe Mit der Beteiligung an der Sälzer GmbH aus Marburg und dem Erwerb der Soreg AG aus Wädenswil in der Schweiz im Mai 2018 will Schüco sein Produktportfolio erweitern. Während Schüco und die Sälzer GmbH den deutlichen Ausbau des Geschäftsfeldes im Bereich Hochsicherheit anstreben, konzentrieren sich Schüco und die Soreg AG auf den Vertrieb und die Vermarktung von High-End-Schiebesystemen. Standortausbau in Bielefeld Das größte Schüco eigene Neubau- und Sanierungsprojekt ist der Bielefelder Standortausbau, für den insgesamt die Investitionssumme von 95 Millionen EUR bereitgestellt wird. Bereits fertiggestellt ist der Erweiterungsneubau Zubehör- und Beschlagslogistik, dessen Bauarbeiten mit dem symbolischen Spatenstich im September 2016 eingeleitet wurden. Mit dem neuen Logistikzentrum sollen bei vollständiger Kapazitätsauslastung täglich 20.000 Päckchen das Logistikgebäude verlassen können. Ausblick 2. Halbjahr 2018 Schüco sieht in Deutschland für 2018 weiterhin ein positives Marktumfeld und damit Wachstum im Metallbau- und Kunststoffbereich. Das anhaltende niedrige Zinsniveau und der boomende Wohnungsneubau in Deutschland werden aus Sicht von Schüco voraussichtlich die Investments in Immobilien weiterhin attraktiv halten. Allerdings führe der Fachkräftemangel im Baubereich zu einigen Verschiebungen bei Großprojekten. Die Entwicklung der internationalen Märkte lasse sich nicht ohne weiteres einschätzen. Die Folgen des Brexits seien immer noch offen und auch die Entwicklungen in Russland, der Türkei sowie der USA lassen weiterhin keine sichere Prognose zu. Weitere Informationen: www.schueco.de |
Schüco International KG, Bielefeld
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