| 10.09.2018, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Mitsui Chemicals plant die Erweiterung der Produktion von Hochleistungselastomeren der Marke Tafmer bei seinem Tochterunternehmen Mitsui Elastomers Singapore Pte Ltd (MELS). Wie der Konzern in einer Pressemitteilung informiert, sollen dazu neue Anlagen am MELS-Standort auf der Insel Jurong im Südwesten von Singapur errichtet werden. Vorgesehen sind zusätzliche Kapazitäten für etwa 25.000 Tonnen Tafmer im Jahr, wodurch sich die entsprechenden Gesamtkapazitäten von MELS auf 225.000 Jahrestonnen erhöhen. Mit der Fertigstellung der neuen Anlagen wird derzeit im Juli 2020 gerechnet. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden in der aktuellen Aussendung keine Angaben gemacht. Die Elastomere auf Olefin-Basis (PP/PE) der Konzernmarke Tafmer werden vor allem als sogenannte Schlagzähmodifikatoren für Werkstoffe in der Automobilindustrie, für Verpackungsmaterialien, Solarbatterieverkapselungen und für technische Kunststoffe in anderen Bereichen verwendet. Mit der aktuellen Kapazitätserweiterung in Singapur reagiert Mitsui Chemicals der Aussendung zufolge auf den erwarteten Anstieg der Nachfrage vor allem in der Automobilindustrie. Die in Tokio ansässige Mitsui Chemicals berichtet für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2018/19 einen Umsatzanstieg um 15,3 Prozent auf 356,3 Mrd. JPY (2,575 Mrd. Euro). Dabei verringerte sich das operative Ergebnis um 3,4 Prozent auf 26,3 Mrd. JPY (204 Mio. Euro), während der Nettogewinn um ebenfalls 3,4 Prozent auf 23,5 Mrd. JPY (182 Mio. Euro) zulegte. Weitere Informationen: www.mitsuichemicals.com |
Mitsui Chemicals, Inc., Tokio, Japan
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