| 20.10.2020, 14:45 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Neste, weltweit aktiver Anbieter von erneuerbarem Diesel und Flugkraftstoff und Vorreiter bei erneuerbaren und zirkulären Chemikalien, Recycling Technologies, ein Spezialist für Kunststoffrecyclingtechnologie, sowie Unilever, Konsumgüterhersteller mit globalen Marken, kooperieren bei der Weiterentwicklung und Nutzbarmachung chemischen Recyclings zur Rückgewinnung und Wiederverwertung von Kunststoffverpackungen, die derzeit entweder verbrannt, auf Deponien gelagert oder aus Großbritannien exportiert werden. Ein Gemeinschaftsprojekt dieser drei Unternehmen erhält von UK Research and Innovation (UKRI) einen Zuschuss in Höhe von 3,1 Mio. Pfund. Das Ziel ist es, durch Bündelung des Know-hows dieser Unternehmen ein Verfahren für chemisches Recycling zu entwickeln, das schwer recycelbare Kunststoffverpackungen wiederverwertbar macht. Im Rahmen dieses dreijährigen Projekts verarbeitet Recycling Technologies mithilfe seiner Recyclinganlagen Altkunststoffe zu einem Öl namens „Plaxx“. Neste testet und analysiert anschließend dessen Qualität und Eignung für eine weitere Veredelung zu hochwertigem Drop-in-Ausgangsmaterial für die Herstellung neuer Kunststoffe. Diese können beispielsweise zu Kunststoffverpackungen verarbeitet werden, die rohölbasiertem Material qualitativ gleichwertig sind. Unilever bringt in die bereits etablierte Zusammenarbeit zwischen Recycling Technologies und Neste zusätzliche Expertise ein, die das Design von Verpackungen mit Blick auf ihre Wiederverwerbarkeit betrifft. Der Zuschuss soll zur Verfeinerung der Testmethoden und sonstigen Verbesserungen der chemischen Recyclinganlage beitragen, die Recycling Technologies derzeit am Standort Binn Farm in Perthshire, Schottland, baut. Dank der neuen Kooperation soll das Unternehmen seine Systeme zur Verarbeitung von Altkunststoffen optimieren und das „Plaxx“ so veredeln können, dass Neste es in den eigenen Anlagen problemlos zu einem hochwertigen Ausgangsmaterial für die Herstellung neuer Kunststoffe weiterverarbeiten kann. Die Partnerschaft soll neue Anwendungen für Altkunststoffe wie Folien, Beutel und Tüten hervorbringen, die schwierig zu recyceln sind. Neste verweist auf seine umfassende Erfahrung in der Handhabung minderwertiger Abfälle und Reststoffe, zum Beispiel erneuerbarer Öle und Fette, und deren Verarbeitung zu hochwertigen Produkten wie Rohstoffe für die Polymer- und Chemikalienproduktion. Neste hat sich mit mehreren Partnern der Entwicklung skalierbarer Lösungen zur Beschleunigung des Kunststoffrecyclings verschrieben und strebt die Einführung von verflüssigten Kunststoffabfällen als Rohstoff für die eigenen Raffinerien an. Sie sollen fossiles Öl bei der Herstellung von Ausgangsmaterial für neue Kunststoffe ersetzen. Weitere Informationen: |
Neste Corporation, Espoo, Finnland
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