| 26.09.2007 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse, www.bvse.de) begrüßt nach den Worten von Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock die Studie des BDI "Kosten und Potentiale der Vermeidung von Treibhausgasemmissionen in Deutschland". Zu Recht werde in der Studie betont, dass in der Entsorgungswirtschaft aufgrund der Umsetzung der TASI Technische Anleitung Siedlungsabfall, ein signifikanter Rückgang von 15 Mt CO2-Äquivalente (Basisjahr) auf 3 Mt CO2-Äquivalente (2020/2030) erzielt werden könne. Rehbock: „Dieser Effekt aus dem erwarteten Rückgang der deponiebedingten Emissionen wird aber nur erreicht, wenn die Abfälle stofflich verwertet werden. Damit ist die stoffliche Verwertung von Abfällen der entscheidende Faktor zur Reduzierung von Treibhausgasen.“ Wenn die Abfälle verbrannt werden, werde dabei letztendlich doch wieder klimaschädliches CO2 freigesetzt. Eine thermische Verwertung sei daher erst sinnvoll, wenn qualitativ hochwertige Ersatzbrennstoffe in modernen Anlagen eine hohe Energieeffizienz sicherstellten. Nur dann könne ehrlicherweise von einer Substitution von fossilen Energieträgern gesprochen werden. „Die stoffliche Verwertung ist der Schlüssel zum Erfolg,“ erklärte Eric Rehbock, der betonte, dass dabei die getrennte Erfassung der Abfälle, gerade unter Qualitätsgesichtspunkten, eine ganz entscheidende Rolle spiele. Nur so könnten die Klimazielwerte für den Bereich der Entsorgungswirtschaft erreicht und zukünftig sogar übertroffen werden. |
bvse - Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., Bonn
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