| 16.01.2024, 10:25 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2023 auf 45,5 Mio. Euro steigern (2022: 43,5 Mio. Euro) und blickt - trotz aller Unwägbarkeiten - optimistisch in das neue Geschäftsjahr. Grund dafür sind unter anderem Projektanläufe aus dem Kerngeschäft der Automobilindustrie, aber auch aus neueren Anwendungsfeldern wie der Elektromobilität und der Intralogistik. Obwohl die Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 von Unsicherheiten und Kostensteigerungen geprägt waren, konnte die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG ihren Umsatz leicht steigern. Jürgen B. Weiß, geschäftsführender Gesellschafter: „Damit können wir angesichts der Umstände zufrieden sein – zumal wir ja auch die Folgen der Transformation in der Automobilindustrie spüren.“ Weiss ist auch Spezialist für hoch beanspruchte Kunststoffkomponenten im und am Verbrennungsmotor, zum Beispiel für Kettenspanner, die im Ölbad im Motorblock laufen. Dieses Geschäftsfeld soll weiter ausgebaut werden, da Verbrennungsmotoren auch in Zukunft produziert werden. Gleichzeitig hat sich Weiss mit der Elektrifizierung und Digitalisierung der Fahrzeuge neue Geschäftsfelder erschlossen, zum Beispiel mit der Produktion von Steckergehäusen für Elektrofahrzeuge und Gehäusen für die zahlreichen Sensoren und Steuerungen, die unter anderem in den Assistenzsystemen moderner Fahrzeuge verbaut sind. Darüber hinaus diversifiziert Weiss in neue Branchen wie die Medizintechnik, die Intralogistik und die Baumaschinenindustrie. In diesen und weiteren Geschäftsfeldern sind neue Projekte in Vorbereitung oder bereits angelaufen. Im Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr waren die Kostensteigerungen in vielen Bereichen ein bestimmender Faktor. Energie wurde nochmals teurer, die Lohnkosten stiegen ebenfalls. Jürgen B. Weiß: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, haben die Kosten im Griff und können vieles z.B. durch langfristige Verträge auffangen. Aber wir können nicht verhindern, dass die Kosten steigen. Für 2024 bauen wir darauf, dass alle Beteiligten – Zulieferer, Dienstleister, Energieversorger, insbesondere auch die Tarifparteien – das Ziel verfolgen, nicht weiter an der Kostenschraube zu drehen und damit die Preisspirale nach oben treiben.“ Die Projekte, die sowohl in Illertissen als auch im Werk Györ anlaufen, sind langfristig und auf große Stückzahlen ausgelegt. Der Arbeitsumfang umfasst sowohl hochqualifizierte Vorleistungen (Konstruktionsoptimierung, Werkzeug- und Formenbau) als auch komplexe robotergestützte Prüf- und Montageprozesse. Als Vorbereitung auf das weitere zukünftige Wachstum will Weiss 2024 in neue vollelektrische Spritzgießmaschinen investieren und den eigenen Formen- und Werkzeugbau um eine Präzisions-Schleifmaschine erweitern. Jürgen B. Weiß: „Außerdem werden wir unsere Photovoltaik-Anlage am Stammsitz in Illertissen nochmals erweitern und in Györ eine solche Anlage installieren. Das Konzept hat sich bewährt und die eigene Stromerzeugung senkt Kosten und verbessert auch unsere CO2-Bilanz.“ Weitere Informationen: www.weiss-kunststoff.de |
Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co, Illertissen
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