| 16.02.2024, 15:42 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) zog kürzlich im Rahmen seiner Jahres-Wirtschaftspressekonferenz eine durchwachsene Bilanz des vergangenen Jahres. Verbandspräsidentin Dr. Helen Fürst forderte eine Wachstumsagenda für Deutschland. Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 rückläufige Umsätze. Der Branchenumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent auf 72,5 Milliarden Euro. Auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen für das laufende Jahr sind verhalten. Die Ursache für den Umsatzrückgang sieht der Verband in den derzeit ungünstigen Rahmenbedingungen für die deutsche Industrie. Zudem hielten sich die Unternehmen derzeit mit Investitionen zurück. Dies sei auch auf die unsicheren Zukunftsaussichten für die Industrie in Deutschland zurückzuführen. Dr. Helen Fürst, Präsidentin des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV), fordert eine Wachstumsagenda für Deutschland. „Die Ursachen der aktuellen Wirtschaftskrise in Deutschland sind überwiegend struktureller Natur. Deshalb brauchen wir eine zukunftsorientierte Wachstumsagenda, damit die Industrie in Deutschland in zwei bis drei Jahren wieder Fahrt aufnehmen kann.“ Die Agenda müsse insbesondere die Themen Energie, Bürokratie, Investitionen und Digitalisierung adressieren, führte die Präsidentin weiter aus. „Ich bin davon überzeugt, die Wachstumsagenda kann die dringendsten Probleme unserer Wirtschaft lösen, Verlässlichkeit und verlorenes Vertrauen wiederherstellen und den Menschen in Deutschland neue Zuversicht geben“, sagte Fürst. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e.V., Berlin
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