| 13.09.2024, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der französische Konzern Saint-Gobain hat den Verkauf seines deutschen Tochterunternehmens Freeglass an die zur Investmentgruppe Hannover Finanz gehörende Gesellschaft HF Opportunities (HFO) abgeschlossen. Darüber informierte Saint-Gobain zu Monatsbeginn in einer Pressemitteilung, ohne auf das finanzielle Volumen und weitere Einzelheiten der Transaktion einzugehen. Laut Angaben von Hannover Finanz erfolgte die Übernahme im Rahmen eines sogenannten Carve-out. Freeglass hat ihren Sitz in Schwaikheim bei Stuttgart und produziert Kunststoffkomponenten für die Automobilindustrie. Das Sortiment umfasst vor allem Scheiben und Blenden, wobei als Wachstumstreiber insbesondere innovative Produkte zur Integration verschiedener Funktionen, Designelemente und Sensoren gelten. Zu den Kunden gehören u.a. Daimler, Porsche, Fiat, Opel, Honda, Renault und VW. Das Unternehmen wurde 2001 als Joint Venture zwischen Saint-Gobain Sekurit und der damaligen Schefenacker AG gegründet. Heute fertigt Freeglass mit etwa 120 Beschäftigten pro Jahr rund zwei Mio. Bauteile und erreicht einen Jahresumsatz von knapp 20 Mio. Euro. HFO-Geschäftsführer Hermann Reitze erklärte: "Dieses Investment führt uns in einen hoch attraktiven Markt. Jetzt zahlt sich aus, dass wir seit Gründung der HFO am Aufbau einer starken Deal-Pipeline gearbeitet haben. Mit Freeglass investieren wir in ein Wachstumsfeld, das unabhängig von strukturellen Herausforderungen der Automobilindustrie exzellente Aussichten hat. Insbesondere die hohe Technologiekompetenz und die herausragende Fertigungsqualität haben uns überzeugt." Laut HFO ist Freeglass mit teils hoch individuellen Produkten tief in die Prozesse der Kunden integriert und damit nur schwer ersetzbar. Künftig soll das Unternehmen vor allem vom Trend zu Fahrassistenzsystemen bis hin zum autonomen Fahren profitieren. Der neue Eigentümer kündigt in der aktuellen Aussendung dazu bereits zusätzliche Investitionen an. Für Saint-Gobain ist die Veräußerung von Freeglass wiederum Teil der Optimierung des Geschäftsprofils im Rahmen der Konzernstrategie "Grow & Impact". Weitere Informationen: |
Saint-Gobain, Frankreich
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