| 18.02.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Neue Niederlassungen in Warschau und Budapest / Geschäftsausbau in mittel- und osteuropäischen Wachstumsmärkten geplant Der Spezialchemie-Konzern LANXESS AG (www.lanxess.de) reagiert auf die stark wachsende Nachfrage in Mittel- und Osteuropa: Das Unternehmen eröffnete jetzt offiziell den Hauptsitz der neuen Vertriebsgesellschaft LANXESS Central Eastern Europe s.r.o. in der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Von dort aus steuert LANXESS seine gesamten Geschäftsaktivitäten in den Ländern Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft von nun an Niederlassungen in Warschau/Polen und Budapest/Ungarn. „Wir erwarten für diese Länder in den kommenden Jahren ein Wachstum, das deutlich über dem in Westeuropa liegt. Daher haben wir uns entschlossen, dieses Potenzial für LANXESS über eine eigene Gesellschaft zu nutzen“, so Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied der LANXESS AG. 2006 hat das Unternehmen in den vier Ländern portfoliobereinigt einen Umsatz von über 130 Millionen Euro erzielt. Der größte Anteil davon entfiel mit 41 Prozent auf Polen, gefolgt von Tschechien (31 Prozent), Ungarn (15 Prozent) und der Slowakei (13 Prozent). In den ersten neun Monaten des vergangen Jahres verzeichnete LANXESS in den vier Ländern insgesamt ein Umsatzwachstum von vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Spezialkautschuke und Hightech-Kunststoffe sind besonders gefragt LANXESS ist mit allen 13 Geschäftsbereichen in den vier Ländern aktiv. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Geschäft mit Hochleistungs-Kautschuken und Kautschukchemikalien. „Unsere Kautschukspezialitäten liefern wir vor allem an nationale und internationale Reifenhersteller, die zunehmend Produktionskapazitäten in Mittel- und Osteuropa aufbauen“, erläutert Flemming B. Bjoernslev, Geschäftsführer der LANXESS Central Eastern Europe. Eine weitere wichtige Säule ist das Geschäft mit Hightech-Kunststoffen. Rund die Hälfte des Absatzes mit diesen Produkten in den vier Ländern geht an Kunden aus der Automobilindustrie. „Mit unseren leistungsstarken Kunststoffen eröffnen wir den Automobilherstellern neue Möglichkeiten in punkto Sicherheit und Ökologie“, erläutert Bjoernslev. LANXESS-Kunststoffe sind beispielsweise wesentlicher Bestandteil von Pkw-Karosserien und tragen dazu bei, dass die Fahrzeuge sicherer und leichter werden und dass der Kraftstoffverbrauch sinkt. Auch anorganische Pigmente von LANXESS sind in Mittel- und Osteuropa stark gefragt. Sie werden vor allem von der Baustoffindustrie zur Einfärbung von Betonteilen, Pflastersteinen oder Dachziegeln eingesetzt. Bratislava ist idealer Standort Ausschlaggebend für die Wahl von Bratislava als Hauptsitz von LANXESS Central Eastern Europe war vor allem die zentrale Lage. „Der Standort Bratislava bietet uns optimale Voraussetzung für den Erfolg unseres Geschäfts. Von hier können wir die Aktivitäten in der gesamten Region effizient und zielgerichtet steuern“, so Bjoernslev. Rund 40 neue Mitarbeiter hat LANXESS im ersten Schritt für die neue Vertriebsgesellschaft eingestellt. Etwa 20 von ihnen sind in Bratislava tätig, die übrigen in den Niederlassungen und im Außendienst. Bisher hat LANXESS sein Geschäft in Mittel- und Osteuropa über externe Vertriebsagenturen organisiert. |
LANXESS AG, Leverkusen
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