| 08.11.2013, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In der Kunststoffverarbeitung spielen beim Thermoformen die Homogenität, die Stabilität und die Präzision der Temperatur eine Schlüsselrolle in der Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Die Dr. Fischer Gruppe hat speziell für die industriellen Prozesse des Thermoformens die LRP-Modulserie entwickelt, die laut Anbieter durch die patentierte Kombination eines hochreflektiven und hochtemperaturbeständigen Reflektorelements in Kombination mit weiteren Entwicklungen der Dr. Fischer Gruppe den Energieverbrauch um rund 40 Prozent senkt. „Zudem ist es durch einen Helligkeitsregler möglich, die gewünschte Temperatur bei der Plastikverarbeitung exakt einzustellen, sodass das Objekt fehlerfrei, präzise und schnell hergestellt werden kann“, so Dietmar Kegler, Geschäftsführer der Dr. Fischer Gruppe. Die Infrarot-Halogenlampen werden im Werk in Pont-à-Mousson, Frankreich, produziert und basieren auf einer verbesserten Halogen-Infrarotlampen-Technologie. Es werden Wärmestrahlen emittiert, die den wärmenden Eigenschaften des Sonnenlichts nahe kommen. Das patentierte Reflektorsystem LRP (Lamp Reflector Proximity) zeichnet sich laut Unternehmen durch den robusten Aufbau und eine sehr hohe Lebensdauer von mindestens 5.000 Stunden aus. Das Reflektorsystem reduziert darüber hinaus durch seine Abmessungen den Bruch von Strahlern bei schief rotierenden Flaschenrohlinge (Preforms). Der Einsatz neuartiger Bauteile wie den patentierten Reflektorelementen und einer speziellen Endkappe führt den weiteren Angaben zufolge zu einer dauerhaft erhöhten und klar definierten Strahlungsdichte. Einsatz beim Streck- und Spritzblasen Die Infrarotlampensysteme werden beispielsweise in Streckblasmaschinen eingesetzt, die bis zu 80.000 PET-Flaschen pro Stunde herstellen können. Im Produktionsprozess werden die Flaschenrohlinge (Preforms) auf rund 120 Grad temperiert, um die notwendige Viskosität der Polymere für das Streckblasen zu erreichen. In diesem Vorgang kommen die Infrarotlampen zum Einsatz, die für die nötige lokale Erwärmung sorgen. Da das Material je nach Form der endgültigen Flasche unterschiedlich stark gestreckt werden muss, kommt hier laut Anbieter ein weiterer positiver Effekt der LRP Module zum Tragen. Durch ihren reduzierten Abstrahlwinkel lasse sich der Wärmeeintrag in den Preform wesentlich genauer dosieren und an die Anforderungen des Streck-Blasens anpassen. Die konstante, gut dosierbare und stabile Wärmeabgabe reduziert den weiteren Angaben nach die Durchlaufzeiten und ermöglicht demzufolge deutlich höhere Prozessgeschwindigkeiten. Die Kunststoffdicke zeige exakt kontrollierbare Temperaturgradienten und sorge damit für eine homogenere Materialtemperatur, ein Schlüsselfaktor in der Kunststoffverarbeitung. Ist die benötigte Temperatur erreicht, wird sie durch schlichtes Dimmen der Infrarot-Lampe stabilisiert oder gehalten. Der Produktionsprozess soll damit deutlich berechenbarer und flexibler werden. Weitere Informationen: www.dr-fischer-gruppe.de |
Dr. Fischer Group, Diez
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