22.11.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer Continental hat kürzlich sein ContiLifeCycle-Werk in Hannover-Stöcken feierlich eröffnet. Das Werk nimmt nach Angaben des Unternehmens mit seinem integrierten Ansatz aus Heiß- und Kaltrunderneuerung für Lkw- und Busreifen sowie einer eigens entwickelten Gummirecycling-Anlage im Industriemaßstab eine Vorreiterrolle ein. Die von Continental entwickelte Technologie wurde vom Umweltinnovationsprogramm des deutschen Bundesumweltministeriums gefördert. Mit der Fertigung runderneuerter Reifen, deren Produktcharakteristika auf Augenhöhe mit Neureifen sein sollen, unternimmt Continental einen strategisch wichtigen Schritt und schlägt gleichzeitig ein neues Kapitel für sein LifeCycle-Geschäft auf. Das neue Runderneuerungswerk hat seinen Sitz in Hannover-Stöcken und soll bei voller Auslastung eine jährliche Produktionskapazität von 180.000 Reifen haben. Als Teil des ContiLifeCycle-Werks hat Continental zudem einen Recyclingprozess für das bei der Runderneuerung anfallende Raumehl entwickelt. „Wir haben ein Verfahren entwickelt, welches es uns ermöglicht, das vulkanisierte Raumehl wieder zu devulkanisieren. Das Gummirezyklat ist von so hoher und kontrollierter Qualität, dass es bedenkenlos für neue Reifenmischungen verwendet werden kann”, bemerkt Dr. Boris Mergell, Leiter der Produktentwicklung Lkw-Reifen bei Continental. Das im ContiLifeCycle-Werk anfallende Raumehl wird demzufolge komplett in der an das Werk angeschlossenen Recyclinganlage verarbeitet. Hierdurch können den Angaben zufolge die Abfallmengen um mehr als 80 Prozent verringert und zudem signifikante CO2-Einsparungen erzielt werden. Weitere Informationen: www.conti-online.com |
Continental Aktiengesellschaft, Hannover
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