| 23.05.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das russische Chemieunternehmen SayanskKhimPlast plant im September dieses Jahres den Abschluss der Modernisierung und Erweiterung seiner Anlagen für die PVC-Produktion. Laut Medienberichten werden bis dahin neue Anlagen von einem nicht näher bezeichneten deutschen Branchenausrüster installiert. Mit dem Engineering ist dabei der deutsche Anlagenbauer ThyssenKrupp Uhde beauftragt. Im Ergebnis sollen die Produktionskapazitäten von bislang knapp 300.000 Tonnen auf bis zu 350.000 Tonnen PVC im Jahr steigen. Im Rahmen des Modernisierungsprojekts hatte SayanskKhimPlast bereits Ende letzten Jahres eine neue Elektrolyseanlage zur Produktion von Chlor und Ätznatron in Betrieb genommen. Projektiert wurde die Anlage von der deutschen Chemieanlagenbau Chemnitz, Technologielieferant war die japanische Asahi Kasei Chemicals. SayanskKhimPlast verfügt nun über Kapazitäten zur Produktion von insgesamt 200.000 Tonnen Chlor im Jahr und kann damit den Chlorbedarf für seine PVC-Produktion selbst decken. Den aktuellen Medienberichten zufolge belaufen sich die Investitionen von SayanskKhimPlast in die Modernisierung und den Ausbau der Chlor- und PVC-Produktion auf insgesamt rund 13 Mrd. RUB (275 Mio. EUR). Im vergangenen Jahr produzierte die im ostsibirischen Sayansk (Gebiet Irkutsk) ansässige SayanskKhimPlast 287.100 Tonnen PVC, das entsprach einer Steigerung gegenüber 2012 um 5,1% und einer Auslastung der Anlagen von ca. 95%. Für das Geschäftsjahr 2013 berichtet das Unternehmen aus 11,131 Mrd. RUB (235 Mio. EUR) Umsatz einen Nettogewinn in Höhe von 798 Mio. RUB (17 Mio. EUR). Weitere Informationen: www.sibvinyl.ru Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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