| 27.11.2014, 06:15 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Polymer-Gruppe aus Bad Sobernheim plant, im kommenden Jahr ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft Polyblend in ein Joint Venture mit deren größten Kunden Total zu überführen. Ein entsprechender Vertrag zwischen Total und Polymer-Chemie wurde Anfang November unterzeichnet, mit der Zielsetzung einer langfristigen Partnerschaft, teilt das Unternehmen mit. Unter Leitung des heutigen Managements wird Polyblend demnach als Joint Venture von Total und Polymer-Chemie weiterhin am Standort Bad Sobernheim produzieren, die bestehenden Geschäftsfelder sollen weitergeführt und ausgebaut werden. Dabei soll Polyblend auch zukünftig von den Synergien mit der Polymer-Gruppe profitieren. „Die Überführung von Polyblend in ein Joint Venture mit Total ist eine wichtige strategische Maßnahme zur engen Verbindung der Gesellschaft Polyblend mit ihrem größten Kunden. Die erfreuliche Mengenentwicklung der Gruppengesellschaften TechnoCompound, Polyblend und Sun Alloys Europe sowie die erfolgreiche Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen für die PVC-Aktivitäten von Polymer-Chemie tragen zu einem positiven Gesamtbild im Jahr 2014 bei“, kommentiert Dr. Gerald Hauf, geschäftsführender Gesellschafter der Polymer-Gruppe. Positive Geschäftsentwicklung der Polymer-Gruppe Die in der Kunststoff-Compoundierung tätige Polymer-Gruppe verzeichnet nach Angaben des Unternehmens eine positive Geschäftsentwicklung. Als Grund dafür wird insbesondere die Steigerung der compoundierten Kunststoffmengen von 165.000 Tonnen auf 175.000 Tonnen angeführt. Erzielt haben dieses Wachstum die auf Automobilanwendungen spezialisierte Gruppengesellschaft TechnoCompound und die beiden hauptsächlich auf Polyolefin-Compounds fokussierten Gruppengesellschaften Polyblend und Sun Alloys Europe. Die positive Entwicklung der Gruppe sei auch auf die erfolgreiche Umsetzung zahlreicher operativer Verbesserungsmaßnahmen in den beiden letzten Geschäftsjahren zurückzuführen, insbesondere im Bereich der PVC-Aktivitäten. Die Geschäftslage der russischen Tochtergesellschaft habe sich trotz der schwierigen politischen Rahmenbedingungen stabilisiert. Nachdem im Jahr 2013 im russischen Werk in Tula neben der Produktion von PVC-Dryblends die Herstellung von Hart-PVC-Granulaten aufgenommen wurde, erfolgte kürzlich die Erweiterung der Aktivitäten auch auf Weich-PVC-Granulate (siehe auch plasticker-News vom 19.11.2013). Über die Polymer-Gruppe Die Polymer-Gruppe mit Sitz in Bad Sobernheim entstand aus der 1973 gegründeten Polymer-Chemie GmbH, einem konzernunabhängigen Familienunternehmen, das Kunststoffe compoundiert, veredelt und modifiziert. Heute umfasst die Polymer-Gruppe sechs Compoundierunternehmen – Polymer-Chemie, Polymer-Chemie Rus, Polyblend, Sun Alloys Europe, TechnoCompound und PolyMIM. 450 Mitarbeiter trugen im Jahr 2013 zu einem Umsatz von rund 130 Mio. Euro bei. Weitere Informationen: www.polyblend.de, www.polymer-chemie.de, totalenergies.com |
Polymer-Gruppe, Bad Sobernheim
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