| 02.07.2015, 13:39 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der ungarische Kunststoffverarbeiter Tu-Plast hat an seinem Standort im ostungarischen Debrecen eine neue 6.600 qm große Produktionshalle eröffnet. Medienberichten zufolge steigen damit die Kapazitäten des Werks, in dem Polyethylen-Tuben hergestellt werden, von 83 Mio. auf 200 Mio. Tuben pro Jahr. Die Kosten der Werkserweiterung beliefen sich auf 5 Mrd. HUF (15,9 Mio. EUR), die mit staatlichen und EU-Geldern in Höhe von 300 Mio. HUF (1 Mio. EUR) gefördert wurden. Im Zuge der Standorterweiterung stieg die Zahl der Mitarbeiter um 59 auf nunmehr 159. Tu-Plast wurde 1996 gegründet und gehört zu 75% zur schweizerischen Hoffmann Neopac. Das Unternehmen produziert Tuben aus Polyethylen (PE-HD, PE-LD, PE-LLD) für die Kosmetik- und Pharmaindustrie sowie für Hersteller von Haushaltsartikeln, etwa 90% der Produkte werden exportiert. Im vergangenen Jahr erzielte Tu-Plast Einnahmen in Höhe von über 4 Mrd. HUF (12,7 Mio. EUR). Seit 2012 hat die Gesellschaft ihren Standort in mehreren Schritten signifikant weiterentwickelt: Zunächst wurden die Fertigungsflächen verdoppelt und die Lagerkapazitäten verfünffacht, im vergangenen Jahr wurde eine vierte Fertigungslinie in Betrieb genommen und dadurch die Produktion um 25% gesteigert. Für die Zukunft plant Tu-Plast die Beschaffung weiterer Produktionslinien, sodass die Kapazitäten in Debrecen nochmals, auf bis zu 300 Mio. Tuben im Jahr steigen sollen. Weitere Informationen: www.hoffmann-neopac.com/de/ Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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