| 10.07.2015, 13:10 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mediscan, eine Tochter der Greiner Bio-One International, eröffnete heute einen neuen Standort in Kremsmünster/Rohr. Insgesamt investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben 14 Millionen Euro in die Erweiterung. "Am neuen Standort kommen zwei Technologien zur Sterilisation und Produktveredelung kombiniert in einer einzigen Anlage zum Einsatz. Damit sind wir weltweiter Technologie-Leader", sagt Rainer Perneker, Spartenleiter von Greiner Bio-One International. Durch die Behandlung von Produkten mit Elektronenstrahlen und Röntgenphotonen an einem Standort ergeben sich laut Unternehmen zahlreiche Vorteile und Synergieeffekte für die Kunden der Mediscan, zu denen Arzneimittelproduzenten, Medizinprodukthersteller und Kunststoffverarbeiter zählen. Produkte, die entweder mit der einen oder der anderen Technologie sterilisiert werden, können demnach an dieselbe Adresse und bei Bedarf mit demselben Transport geschickt werden. Darüber hinaus soll die Anlage durch ihren hohen Automatisierungsgrad neue Standards in der Branche bei Genauigkeit, Qualität und Durchsatzzeit setzen. Notwendige Kapazitätserweiterung Notwendig geworden sei die Erweiterung des Standortes aufgrund der stetig steigenden Produktionsmengen bei Greiner Bio-One und dem zunehmenden Drittgeschäft bei Mediscan. Angrenzend zum Produktionswerk von Greiner Bio-One in Kremsmünster wurde daher ein neues Gebäude für Mediscan errichtet, mit welchem die bestehende Kapazität mehr als verdoppelt wird. Die Sterilisation ist der letzte Schritt in der Produktionskette von Greiner Bio-One. Sämtliche Medizinprodukte werden bei Mediscan vor Auslieferung an die Kunden behandelt. Bekenntnis zum Standort Oberösterreich Oberösterreich bildet das Innovations- und Technologiezentrum der in 29 Ländern tätigen Greiner Gruppe. "Wir sind dem Standort Oberösterreich sehr verbunden. Gerade Greiner Bio-One hat in den vergangenen Jahren in Oberösterreich investiert, etwa in den Produktions- und Forschungsbetrieb in Rainbach im Mühlkreis oder in das Logistikzentrum in Kremsmünster. Es war daher immer klar, dass die neue Sterilisationsanlage hier errichtet wird", erklärt Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Holding AG. Mediscan betreibt neben Kremsmünster noch eine Anlage in Seibersdorf. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 40 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von mehr als 8 Millionen Euro. Weitere Informationen: www.greiner.com |
Greiner Holding AG, Kremsmünster, Österreich
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