| 19.08.2015, 12:16 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Norma Group, ein internationaler Marktführer für hochentwickelte Verbindungstechnologie, baut die Validierungsprüfungen in ihren Testlaboren weltweit aus und will damit einen einheitlichen Standard an allen Produktionsstandorten sicherstellen. Mit Hilfe verschiedener Verfahren werden Belastungen wie Hitze, Kälte, Korrosion, verschiedene Drücke und Alterungsprozesse sowie mechanische Belastungen realistisch simuliert. Dies dient dem Ausbau der Qualitätsprüfung vor Ort und fließt in die Entwicklung innovativer Verbindungstechnologie ein. „Unser Anspruch ist es, eine erstklassige Qualität sowie höchste Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unserer Verbindungsprodukte über einen langen Zeitraum zu gewährleisten. Die Testverfahren in unseren Werken weltweit ermöglichen es uns, die hochkomplexen Prüfungen selbst durchzuführen“, sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der Norma Group. „Damit können wir den gesamten Entwicklungsprozess im eigenen Hause abbilden und unseren Kunden maßgeschneiderte Produkte und Serviceleistungen aus einer Hand anbieten.“ Die Bedingungen, die in den Testlaboren der Norma Group simuliert werden, basieren auf Echtzeitmessungen mit Kraftfahrzeugen. Bei Heißgastests werden mit Hilfe eines Gasbrenners und eines Kühlsystems Temperaturschwankungen von bis zu 920 Grad Celsius erzeugt. Dieser Belastung sind beispielsweise VPP-Profilschellen ausgesetzt, die unter anderem in Turboladern und in Abgassystemen eingesetzt werden. Mit Wasser- und Salzlösungen wird die Korrosionsbeständigkeit der Verbindungselemente überprüft. Daneben erfolgen Messungen der Dichtheit, der Abzugskraft und des Verdreh-Moments sowie Prüfungen des Lebensdauerverhaltens unter Vibrationseinfluss. In Klimakammern werden Kunststoff-Urea-Leitungen Langzeittests von bis zu 3.000 Stunden bei Temperaturen von bis zu 160 Grad Celsius unterzogen. Zudem werden Druck-Belastungstests angewandt, um die Leistungsfähigkeit medienführender Leitungen und die optimale Wanddicke zu überprüfen. Die Testlabore der Norma Group verfügen weltweit über die gleichen Qualitätsstandards. Das Unternehmen verweist auf das umfangreiche Fachwissen in der Metall- und Kunststofftechnik der rund 250 Ingenieure. Die Norma Group investiert nach eigenen Angaben jährlich etwa fünf Prozent des Umsatzes im Bereich Engineered Joining Technology in Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen: www.normagroup.com |
Norma Group SE, Maintal
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