| 13.10.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Die Inline-Prozesskontrolle Rhenowave wurde für Hersteller von Reifen, Profilen, technischen Gummiwaren sowie von Gummi-Mischungen entwickelt, damit sie unter anderem die Dispersionsgüte ihrer Kautschukmischungen während der Extrusion zuverlässig überwachen können - (Bild: Lanxess). Rhenowave wurde für Hersteller von Reifen, Profilen, technischen Gummiwaren sowie von Gummi-Mischungen entwickelt, damit sie unter anderem die Dispersionsgüte ihrer Kautschukmischungen während der Extrusion zuverlässig überwachen können. "Mit Rhenowave ermöglichen wir Kautschukverarbeitern, ein ganz neues Qualitätsniveau im Extrusionsprozess zu erreichen", sagt Philipp Junge, Leiter der Business Line Rubber Additives Business im Lanxess-Geschäftsbereich ADD. "Die Analytikdaten werden kontinuierlich inline, also während der Produktion, erfasst und liefern eine Qualitätsaussage für die gesamte Produktionsmenge, nicht nur für einige Teststücke. Das macht die Faszination an Rhenowave aus und erhöht die Wirtschaftlichkeit", erläutert Junge. Rhenowave wird am Kopf des vorhandenen Extruders installiert. Die Messung erfolgt volumetrisch, zerstörungsfrei und repräsentativ. Das soll Schwächen des herkömmlichen Testverfahrens ausgleichen, bei dem eine Probe entnommen und später im Labor analysiert wird. Mit Rhenowave werde eine Bewertung der Mischungsqualität in weniger als einer Sekunde nach Austritt der Mischung aus dem Extruder durchgeführt (Inline-Kontrolle). Bis zu 100 Prozent der Mischung können so analysiert werden. Bereiche ungenügender Mischungsqualität können zeitnah und nicht erst im fertigen Produkt erkannt werden. Dies ermögliche eventuell notwendige Korrekturen des Prozesses ohne größere Zeitverzögerung. "Das sichert eine hohe Qualität, minimiert Ausschussraten und senkt die Produktionskosten. Es ist unser Ziel, die herzustellenden Rhenowave-Apparaturen maßgeschneidert an Kundenwünsche anzupassen", sagt Junge. Noch einen Schritt weiter geht Lanxess bei der Kombination von Rhenowave, Rhenogran AP und einem Mischaggregat, das das integrierte kontinuierliche Mischen (iCOM) ermöglichen soll. Rhenogran AP enthält hierbei polymergebundene Kautschukchemikalien mit einem Marker, so dass die Dispersionsgüte sowohl von Füllstoffen als auch von Vernetzungschemikalien bestimmt werden kann. Diesen Prozess habe Lanxess bereits in seinen eigenen Anlagen zur Produktion von Bladder-Compounds in Porto Feliz, Brasilien und Little Rock (AR), USA erfolgreich installiert. Damit könne eine homogene Gummimischung aus verschiedenen Masterbatchen in nur einem Schritt compoundiert, extrudiert und analysiert werden. Diese Lösung sei zum Beispiel von Vorteil, wenn an verschiedenen Standorten produziert werden soll, die Mischungsbestandteile jedoch von außerhalb angeliefert werden. Das Know-how der Rezeptur der Gummimischung kann an einem von der Produktion unabhängigen Ort verbleiben. Die lokalen Produzenten sollen dennoch qualitativ hochwertige Produkte dort herstellen können, wo sie gebraucht werden. "Wir haben großes Vertrauen in die Zuverlässigkeit dieser neuen Technologie und möchten damit zukünftig die Qualität unserer eigenen Compounds sicherstellen und gleichzeitig noch wirtschaftlicher produzieren", so Junge. Weitere Informationen: www.lanxess.com K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 6, Stand C78 |
Lanxess AG, Köln
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