| 06.12.2018, 15:58 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Bereits zum zweiten Mal hat die Geba Kunststoffcompounds GmbH aus dem westfälischen Ennigerloh unter ihren Mitarbeitern eine Typisierungsaktion für die DKMS initiiert. Getreu dem Motto „Stäbchen rein, Spender sein“, ließen sich am vergangenen Donnerstag weitere Geba-Angestellte typisieren und wurden so potenzielle Stammzellenspender für Leukämiepatienten. Nahezu die Hälfte der über 100 Geba-Mitarbeiter am Stammsitz Ennigerloh sind mittlerweile typisiert und somit in der Spenderdatei der DKMS registriert. Das ist bereits ein großer Anteil, der weiterhin gesteigert werden soll, so das Unternehmen. Denn nur wenn möglichst viele Menschen in der Spenderdatenbank sind, kann gewährleistet werden, dass nahezu jeder an Blutkrebs erkrankte Mensch eine Chance auf Heilung bekommt. Frank Unewisse, Produktionsleiter der geba Kunststoffcompounds, durfte sogar schon einmal spenden. Vor rund acht Jahren wurde ihm dafür im Rahmen einer ambulanten Behandlung Blut entnommen. „Das war kein großer Akt und durch die Vollverpflegung im Krankenhaus konnte man die Blutentnahme gut über sich ergehen lassen.“ Ob er einer betroffenen Person das Leben gerettet hat, weiß er leider nicht genau. Nach einer Spende gibt es eine zweijährige Anonymitätspflicht. Zuvor dürfen sich Spender und Empfänger nur anonym über die DKMS austauschen. Im Anschluss müssen beide Seiten einverstanden sein, um sich kennen zu lernen. „Dennoch ist es ein schönes Gefühl zu wissen, dass man helfen kann.“ Geba spendet neben dem Geld zur Deckung der Kosten für die Typisierung und Registrierung der eigenen Mitarbeiter - laut DKMS ein Aufwand von 50 Euro pro Person - auch in diesem Jahr wieder einen zusätzlichen Betrag an die DKMS, um diese weiterhin in ihrer Arbeit zu unterstützen. Über die DKMS Die DKMS (ursprünglich Deutsche Knochenmarkspenderdatei) vermittelt Stammzellspenden an Blutkrebspatienten und gibt ihnen dadurch eine neue Lebenschance. 1991 ins Leben gerufen und bis 1994 von der Deutschen Krebshilfe und dem Bundesministerium für Gesundheit finanziell unterstützt, wird die DKMS heute, als gemeinnütziges Unternehmen, allein durch Spenden finanziert. Bei Gründung der DKMS gab es in Deutschland gerade einmal 3.000 registrierte Stammzellspender und wenig Hoffnung für Blutkrebspatienten. Heute verfügt die DKMS nach eigenen Angaben weltweit über 8,3 Millionen typisierte Spender, davon allein 5,7 Millionen in Deutschland. Jede Typisierung kostet die DKMS 50 Euro im Vorfeld. Über die geba Group Als großer, unabhängiger europäischer Fullservice Compoundeur veredelt Geba technische Thermoplaste und Hochleistungs-Kunststoffe mit rund 160 Mitarbeitern an drei Standorten in Deutschland (Ennigerloh, Westfalen), Österreich (geba Kunststofftechnik in St. Veit an der Glan)und Spanien (Gecomplast in Valencia). Die Compounds von Geba sind nach Bedarf maßgeschneidert und werden mit den Kunden gemeinsam entwickelt um die individuellen Materialanforderungen zu erfüllen. Ziel sei es, die Kunden von der Entwicklung, über die Produktion und Lieferung bis hin zur Wiederaufbereitung der Werkstoffe partnerschaftlich zu begleiten. Weitere Informationen: www.geba.eu, www.dkms.de |
geba Kunststoffcompounds GmbH, Ennigerloh
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