| 30.07.2020, 13:18 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wie der Automobilzulieferer Webasto mitteilt, steht der Produktionsstandort Hengersberg nach wie vor unter massivem Kostendruck in einem seit Jahren stagnierenden Cabriomarkt. Aufgrund des Corona-bedingten drastischen Nachfrageeinbruchs muss das Unternehmen demnach seine Produktionskapazitäten am Standort anpassen und prüft derzeit sämtliche Potenziale zur Kostensenkung und Optimierung. Um das globale Entwicklungs- und Produktionsnetzwerk besser auslasten zu können, wurden verschiedene Szenarien ausgearbeitet. So sei geplant, Produktionsschritte sowohl in der Cabrio- als auch Batteriefertigung örtlich zusammenzuführen und Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe besser zu nutzen. Für den Standort Hengersberg bedeutet das, dass das Cabrio-Kompetenzzentrum für Rohbau in das in unmittelbarer Nähe gelegene Verwaltungs- und Entwicklungszentrum umziehen soll. Die aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation deutlich reduzierte Endmontage aktueller Kundenprojekte soll in das Webasto Werk Velky Meder in der Slowakei integriert werden. Die Herstellung von Zulieferprodukten für Batteriesysteme soll im Webasto Werk Schierling zusammengeführt werden, an dem seit Herbst 2019 Batteriesysteme von Webasto produziert werden. Der im letzten Jahr in Hengersberg neu aufgebaute Testing-Bereich und Prototypenbau mit Kleinserienfertigung für Batteriesysteme ist den weiteren Angaben nach von den geplanten Veränderungen nicht betroffen. Derzeit arbeitet das Unternehmen demnach gemeinsam mit dem Betriebsrat in Hengersberg an einer fairen und möglichst sozialverträglichen Lösung. Das schließt auch das Angebot für einen Wechsel an andere Webasto Standorte ein. Weitere Informationen: www.webasto-group.com |
Webasto SE, Stockdorf
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