| 15.09.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die französischen Unternehmen Axens und IFP Energies Nouvelles (Ifpen) planen gemeinsam mit der japanischen Jeplan die weitere Entwicklung und Vermarktung einer neuen Technologie für das Recycling von PET-Abfällen. Der Industrieanlagenbauer Axens informierte dieser Tage in einer Pressemitteilung über den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung. Das neue Verfahren Rewind PET vereint demnach die Depolymerisation durch Glykolyse mit spezifischen Reinigungsschritten zur Eliminierung organischer und anorganischer Rückstände aus PET-Abfällen. Gewonnen wird dadurch das Monomer Bis-Hydroxyethyl-Terephthalat (BHET) für die Weiterverarbeitung zu verschiedenen PET-Werkstoffen und -Fasern. Im Rahmen ihrer Kooperation wollen Axens, Ifpen und Jeplan nun ihr bisheriges Know-how im Recycling-Bereich bündeln. Für die weitere Entwicklung von Rewind PET ist dabei der Ausbau der Demonstrationsanlage Kitakyushu Hibikinada Plant (KHP) in Japan geplant. Der von Jeplan betriebene Komplex verfügt bislang über Kapazitäten für das Recycling von 2.000 Tonnen Kunstfasern im Jahr. Darüber hinaus sollen weitere Anlagen von Ifpen in Frankreich genutzt werden. Der Aussendung zufolge wird die weltweite Lizenzierung des Verfahrens Rewind PET ab Ende 2022 angestrebt. Axens-CEO Jean Sentenac erklärte: "Dieses flexible, leistungsstarke Verfahren wird die Antwort auf die Bedürfnisse der PET-Verpackungs- und Textilindustrie sein, um ihre ehrgeizigen Recycling-Ziele im Zeitraum 2025-2030 zu erreichen. Über die Lizenzierung hinaus wird Axens den Rewind-PET-Kunden ein umfassendes Angebot unterbreiten, das von der Lieferung schlüsselfertiger modularer Einheiten bis hin zu einer umfassenden Unterstützung für den Betrieb dieses neuen Verfahrens reicht. Axens engagiert sich stark für die Entwicklung effizienter Lösungen für die Kreislaufwirtschaft." Axens hat ihren Sitz in Rueil-Malmaison bei Paris und gehört wie das Forschungsunternehmen Ifpen zur französischen IFP-Gruppe. Die 2007 gegründete Jeplan kontrolliert u.a. auch das japanische Unternehmen PET Refine Technology (PRT), das über Kapazitäten für die Verarbeitung von jährlich etwa 22.000 Tonnen PET-Abfällen zu rPET verfügt. Weitere Informationen: |
Axens + Ifpen , Frankreich + Jeplan, Japan
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