| 21.04.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die pakistanische Engro Corporation plant die Errichtung eines Werks zur Produktion von Polypropylen (PP). Einer Mitteilung an die Börse PSX in Karachi zufolge gab der Verwaltungsrat des Unternehmens dieser Tage grünes Licht für erste Projektierungen einschließlich einer FEED-Studie (Front End Engineering Design) im Gesamtwert von 31,4 Mio. USD. Engro plant demnach einen Komplex zur Propan-Dehydrierung (PDH) für die Gewinnung von Propylen sowie eine Anlage für die Weiterverarbeitung zu Polypropylen (PP). Auf der Grundlage der jetzt genehmigten Projektstudien soll die endgültige Investitionsentscheidung für das Vorhaben getroffen werden. Laut früheren Angaben von Engro-CEO Ghias Khan soll der geplante Komplex über Kapazitäten für die Produktion von bis zu 750.000 Tonnen PP im Jahr verfügen. Die erforderlichen Investitionen bezifferte der Konzernchef dabei mit 1-1,2 Mrd. USD. Für die Fertigstellung des Komplexes werden sechs bis sieben Jahre veranschlagt, zum möglichen Standort liegen keine Angaben vor. Mit der Inbetriebnahme des Werks könnte Pakistan weitgehend auf den Import von Polypropylen verzichten, der sich laut Khan derzeit auf insgesamt rund 500.000 Tonnen im Jahr beläuft. Die Engro Corporation hat ihre Zentrale in Karachi und ist in der Düngemittelproduktion, der Petrochemie, im Energiesektor und der Nahrungsgüterindustrie aktiv. Die Petrochemiesparte des Konglomerats geht auf ein Joint Venture mit den japanischen Konzernen Mitsubishi und Asahi Glass zurück und umfasst bislang vor allem Kapazitäten zur Produktion Vinylchlorid (VCM), Polyvinylchlorid (PVC) und Ätznatron. Weitere Informationen: www.engro.com |
Engro Corporation, Karachi, Pakistan
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