| 21.04.2022, 09:37 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. hat zwei renommierte Beratungsunternehmen beauftragt, die Folgen eines potenziellen Verbots von Fluorkunststoffen im Rahmen der PFAS Regulierung zu untersuchen. Wie der pro-K weiter zum Hintergrund erörtert, haben die EU-Regulierungsbehörden im Juli 2021 eine Absichtserklärung für einen Vorschlag zur Beschränkung von PFAS, Per- und Polyfluoralkylsubstanzen, eingebracht. Derzeit wird demnach ein Beschränkungsdossier erstellt. Fluorpolymere sind ebenfalls in der PFAS-Stoffgruppe enthalten. Da sich die hochmolekularen Fluorpolymere von den meist niedermolekularen PFAS-Stoffen deutlich unterscheiden, setzt sich pro-K für eine differenzierte Betrachtung der Fluorkunststoffe ein. Die EU-Regulierungsbehörden haben die Fluorpolymerindustrie jetzt aufgefordert, weitere Informationen über die Unersetzbarkeit von Fluorpolymeren in den verschiedenen Anwendungsbereichen bereitzustellen. Darunter fallen auch sozioökonomische Daten für den Fall, dass Fluorpolymere nicht mehr verfügbar wären sowie Daten zum Verbleib von Fluorpolymeren am Ende ihrer Lebensdauer. Um diese Daten zu sammeln und für die Regulierungsbehörden bereitzustellen, hat pro-K zwei Studienprojekte initiiert und mit der Durchführung die zwei Beratungsunternehmen Chemservice und Conversio beauftragt. Für die Studien sollen Verarbeiter und Anwender von Fluorpolymeren aller wesentlichen Marktsegmente in Deutschland und angrenzenden Ländern angesprochen werden. Der Auftrag an Chemservice beinhaltet vor allem die sozioökonomische Analyse von Fluorpolymeranwendungen und mögliche Auswirkungen auf die Endindustrie und die europäische Wirtschaft insgesamt. Weiterhin sind der Nachweis der Unersetzbarkeit von Fluorpolymeren in den wichtigsten Anwendungen, einschließlich Informationen über mögliche Alternativen zu Fluorpolymeren und den damit verbundenen Kompromissen, Ziele dieser Studie. Die Conversio Markt & Strategie GmbH untersucht vor allem Stoffkreisläufe und geht der Frage über den Verbleib der Fluorpolymere nach dem Ende ihres Lebenslaufs nach: Werden sie sicher entsorgt und wiederverwendet oder erzeugen sie Emissionen an Fluorsubstanzen in die Umwelt? Die Studien werden voraussichtlich bis Juni 2022 abgeschlossen sein, kurz vor dem Stichtag, an dem die EU-Behörden noch zusätzliche Beiträge für ihre Dossiers berücksichtigen können. Weitere Informationen: www.pro-kunststoff.de |
pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., Frankfurt
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