| 30.06.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der britische Öl- und Petrochemiekonzern Shell und der US-amerikanische Chemiekonzern Dow haben eine Versuchsanlage für die Elektrifizierung von Steamcrackern in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung Shell entstand die Versuchsanlage am Energy Transition Campus in der niederländischen Metropole Amsterdam. In dem Komplex soll in den kommenden Monaten ein theoretisches Elektrifizierungsmodell erprobt werden, das für die Nachrüstung gasbefeuerter Steamcracker entwickelt wurde. Auf Grundlage der gewonnen Daten ist dann die Projektierung und Errichtung einer Multi-Megawatt-Pilotanlage vorgesehen, die 2025 in Betrieb genommen werden könnte. Thomas Casparie, bei Shell Vizechef des Geschäftsbereichs Chemicals and Products in Europa, erklärte in der aktuellen Aussendung: "Wir haben heute einen großen Schritt nach vorn gemacht, um zur Dekarbonisierung eines der zentralen Prozesse unserer Industrie beizutragen und gleichzeitig das Ziel von Shell zu unterstützen, bis 2050 ein Netto-Null-Emissions-Energieunternehmen zu werden. Ich freue mich auf die Ergebnisse aus der Versuchsanlage und auf die Fortsetzung dieser wichtigen Zusammenarbeit mit Dow." Shell und Dow hatten vor zwei Jahren über gemeinsame Pläne zur Entwicklung eines technologisch und wirtschaftlich tragfähigen E-Cracker-Verfahrens informiert (siehe auch plasticker-News vom 23.06.2020). Ziel ist die Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen bei der Produktion von Ethylen und damit die weitere Dekarbonisierung der chemischen Industrie insgesamt. An dem Projekt sind mittlerweile auch die Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) und das Institut für Nachhaltige Prozesstechnologie (ISPT) beteiligt. Im vergangenen erhielt das Projekt von der niederländischen Regierung eine Finanzierung in Höhe von 3,5 Mio. Euro. Neben Shell und Dow arbeiten auch die Branchenkonzerne BASF, Sabic und Linde gemeinsam an der Entwicklung eines elektrischen Steamcrackers. Weitere Informationen: www.dow.com, www.shell.com |
Shell+ Dow, Amsterdam, Niederlande
» insgesamt 1 News über "Shell + Dow" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Kunststoff-Veredelung Franz Kistenberger: Insolvenzverfahren eröffnet
Arburg: Vernetzte Spritzgießlösungen und digitale Produktionssysteme
Cabka: Umsatz und Ergebnis in H1 2026 deutlich verbessert
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
Agoform: Kunststoffverarbeiter steigert Rezyklateinsatz und senkt Materialverbrauch
Meist gelesen, 10 Tage
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
WIS Kunststoffe: Daniel Römhild ist neuer Geschäftsführer – Feier zum 35-jährigen Bestehen
Agoform: Kunststoffverarbeiter steigert Rezyklateinsatz und senkt Materialverbrauch
kunststoffland NRW: Peter Barlog ist neuer Vorstandsvorsitzender
Arburg: Vernetzte Spritzgießlösungen und digitale Produktionssysteme
SKZ: Neue Leitung für die Forschungsgruppe Bauteileigenschaften
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|