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17.10.2022, 14:28 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Ascon: Vertrag mit indonesischer Rio Oceans Integrity über die Verwertung von Ocean Plastic

Die indonesische Organisation Rio Oceans Integrity ltd. und die deutsche Ascon Resource Management Holding GmbH haben am 1. Oktober 2022 einen langfristigen Vertrag geschlossen. Wie es in einer Presseinformation weiter heißt, beinhaltet die Zusammenarbeit, weltweit durch Rio gesammelte Kunststoffe aus Flüssen, an Stränden und in den Ozeanen in einer circular economy sinnvoll und effizient der werkstofflichen Verwertung zuzuführen.

Zielsetzung sei es, möglichst regionale Verwertungsstrukturen aufzubauen, um die Wertschöpfung in den jeweiligen Ländern zu belassen. Dies sei die Grundlage dafür, Recycling auch zu nutzen, die Armut in vielen Ländern durch den Aufbau wirtschaftlich erfolgreicher Verwertungsunternehmen zu mindern. Gerade die Einbindung in einen globalen Sekundärrohstoffmarkt unterstreiche die Bedeutung der gemeinschaftlichen Recyclingaktivitäten.

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„Die deutschen und europäischen Diskussionen von Recyclingfähigkeit von Verpackungen über die jeweilige gesetzliche Quotenerfüllung bis hin zum chemischen Recycling bringt nicht eine Kunststoffflasche aus dem Meer“, skizzierte Sascha Schuh, CEO der Ascon Resource Management Holding die Beweggründe seines Unternehmens für die Zusammenarbeit. „Wir wollen und müssen uns der globalen Herausforderung stellen, zu verhindern, dass immer noch und immer mehr Kunststoffabfälle über Flüsse in die Meere getragen werden. Dies durch Recycling in den jeweiligen Ländern zu erreichen, ist unsere gemeinsame Mission mit Rio“, erläuterte Schuh die Grundlagen der Kooperation.

Kieran Kelly, Chairman der Rio Ocean Integrity, unterstrich, dass insbesondere dem Recycling eine tragende Rolle zukommt. „Unser Ziel ist es, die Flüsse sauberer zu machen, die Armut in den ärmsten Gebieten der Welt durch unsere Projekte zu lindern und Kunststoffrecycling als Antwort auf greenwashing zu stärken“, beschrieb Kelly die Gründe seiner Organisation für diese Zusammenarbeit. „In Projekten in Afrika mit der Ascon konnten wir unseren gemeinsamen Weg und gegenseitige Professionalität feststellen. Daher war die Unterzeichnung eines langfristigen Recyclingvertrages für uns die logische Konsequenz“, fasste Kelly zusammen.

Beide Unternehmen wollen über ihre gemeinsamen Recyclingaktivitäten zukünftig quartalsweise berichten. Für das Jahr 2023 wird die Verwertung von etwa 3 Mio Kilogramm Kunststoff geplant.

Weitere Informationen: www.ascon-net.de, oceansintegrity.com

Ascon Resource Management Holding GmbH, Bonn

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