| 18.04.2023, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Semperit AG Holding hat sich mit den Eigentümern der oberösterreichischen Rico Group GmbH über den Kauf der Gruppe ("Rico-Gruppe"), deren Portfolio von der Herstellung von Spritzgusswerkzeugen über die Beratung bei der Bauteileentwicklung bis hin zur Serienfertigung von kundenindividuellen Bauteilen reicht, geeinigt. Der Fokus der Rico-Gruppe liegt dabei auf der Verarbeitung von Elastomeren, im Speziellen von Flüssigsilikon und Feststoffsilikon. Die Bauteile werden im Ein-, Zwei- oder Mehrkomponentenspritzguss hergestellt. Die Vertragsunterzeichnung fand gestern in Wels statt. Der Kaufpreis (cash and debt free) basiert den weiteren Unternehmensangaben zufolge auf der Annahme eines wiederkehrenden EBITDA für das bestehende Geschäft in Höhe von rund 16,5 Mio. Euro sowie einem Multiple von 12 und unterliegt demnach einem üblichen Preisanpassungsmechanismus bei Durchführung der Transaktion. Darüber hinaus werden demzufolge die Investitionsauszahlungen für die aktuell im Bau befindliche Werkerweiterung im oberösterreichischen Thalheim über den Kaufpreis abgegolten. Die Finanzierung der Transkation sei durch den Liquiditätsstatus der Semperit-Gruppe und durch neu verhandelte, verfügbare Bankenfinanzierungen sichergestellt. Die Durchführung der Transaktion sei insbesondere abhängig von behördlichen Genehmigungen und wird für das dritte Quartal 2023 erwartet. Über Semperit Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die in den Sektoren Industrie und Medizin Produkte aus Kautschuk entwickelt, produziert und in über 100 Ländern weltweit vertreibt wie Hydraulik- und Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe, Produkte für den Eisenbahnoberbau und Untersuchungs- und Operationshandschuhe. Die Zentrale des österreichischen Traditionsunternehmens, das seit 1824 besteht, befindet sich in Wien. Die Semperit-Gruppe beschäftigt in ihren fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen weltweit rund 6.500 Mitarbeiter, davon rund 3.100 in Asien und rund 900 in Österreich (Wien und Produktionsstandort Wimpassing, Niederösterreich). Zur Gruppe gehören weltweit 16 Produktionsstandorte sowie zahlreiche Vertriebsniederlassungen in Europa, Asien, Australien und Amerika. Im Geschäftsjahr 2022 erzielte der Konzern mit dem fortgeführten Geschäftsbereich einen Umsatz von 779,8 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 100,5 Mio. Euro. Weitere Informationen: www.semperitgroup.com, www.rico-group.net |
Semperit AG Holding, Wien, Österreich
» insgesamt 76 News über "Semperit" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hexpol: Schweden übernehmen italienischen Compoundeur Vipa
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
Lanxess: Neue Flammschutzmittel-Plattform mit niedrigem Triphenylphosphat-Gehalt
Meist gelesen, 10 Tage
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Krones: Übernahme der Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
BASF: Recycling technischer Kunststoffe erfordert abgestimmten Mix verschiedener Verfahren
Lanxess: Neue Flammschutzmittel-Plattform mit niedrigem Triphenylphosphat-Gehalt
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|