| 30.06.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Am 13.6.2009 fand an der Privaten Fachhochschule für Wirtschaft und Technik am Standort Diepholz der 2. Workshop zur Themenstellung "Kunststoff und Fahrzeug" statt. Professor Kersten, Präsident der Privaten Fachhochschule für Wirtschaft und Technik, begrüßte ca. 100 Personen aus den Landkreisen Diepholz, Vechta, Osnabrück, Oldenburg und Cloppenburg zu dieser Veranstaltung. Professor Carsten Bye (Bild), der für die Durchführung der Veranstaltung verantwortlich war und durch den Tag führte, hatte 4 Experten aus dem Bereich der Kunststoffherstellung und -verarbeitung nach Diepholz eingeladen, um den interessierten Zuhörern aus deren Aufgabenfeld zu berichten. Werkstoffentwicklungen und Werkzeugauslegung Dr. Templin aus dem Hause der Elastogran berichtete über aktuelle Werkstoffentwicklungen aus dem BASF-Konzern. Interessante Ansätze konnten im Rahmen des Vortrags gerade im Bereich des Leichtbaus und der Reduzierung von Energie aufgezeigt werden. Etwas spezieller wurde es dann, als Rudolf Hein aus der Praxis seiner Beratungstätigkeit im Rahmen von Optimierungsprozessen für die Werkzeugauslegung für Kunststoffbauteile berichtete. Hein ist Geschäftsführer des gleichnamigen Konstruktionsbüros und konnte mit Beispielen aus der Praxis überzeugend darlegen, welche Möglichkeiten heute die Finite Elemente Berechnung im Bereich der Simulation von Schrumpfung und Verzug bietet. Stahlwerkstoffe für den Formenbau Nach einer gemeinsamen Mittagspause mit der Möglichkeit des Gespräches und der Stärkung am Buffet berichtete Herr K. Haus aus München aus dem Alltag der STM Stahl-Vertriebs GmbH. Hau gilt als Experte für unterschiedliche Stahlwerkstoffe, die bei der Herstellung von Werkzeugen zur Kunststoffbauteilherstellung eingesetzt werden. Schon heute und auch zukünftig werden immer anspruchsvollere Werkzeugstähle für den Formenbau benötigt, weil beispielsweise Kunststoffe verarbeitet werden, die mit Glasfasern zur Festigkeitssteigerung durchmischt sind. Diese Glasfasern haben während der Verarbeitung den Nachteil, dass sie den Werkzeugstahl stark verschleißen und schon nach kurzer Zeit müssen dann Nacharbeiten am Werkzeug erfolgen. Hier stellte Hau neue Werkstoffkonzepte vor, die diesem Problem begegnen und Lösungen anbieten. Klebtechnik für Kunststoffe Zum Ende der Vortragsveranstaltung zeigte Dipl.-Ing. M. Peschka vom Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung aus Bremen auf, welche Möglichkeiten die moderne Klebtechnik auch für Kunststoffe bietet. Peschka zeigte deutlich auf, dass es den Universalklebstoff, wie wir ihn aus der Werbung kennen, nicht geben kann. Für jede Anwendung gibt es spezielle Lösungen und entsprechende Klebstoffe. Werden bei der Verarbeitung des Klebstoffes die notwendigen Verarbeitungshinweise berücksichtigt, dann hält die Klebverbindung, versicherte Peschka. Zum Ende der Veranstaltung bedankte sich Prof. Bye bei den Referenten und den Gästen der Veranstaltung. Besonderer Dank galt der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung und der Hans-Georg-Ring-Stiftung, die durch ihre Unterstützung ermöglichten, dass die Teilnahme an der Vortragsveranstaltung für die Teilnehmer kostenfrei war. Vortragsfolien zum Download Die Folien der einzelnen Vorträge stehen noch bis zum 19.7.2009 auf der Homepage der FHWT (www.fhwt.de) zum Download bereit. Für den Download ist eine Anmeldung mit dem Benutzernamen: Workshop und der Angabe des Kennworts: FHWT09 erforderlich. |
Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik, Diepholz
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