| 13.09.2019, 15:40 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Rettinger Kunststofftechnik GmbH will sich in einem Insolvenzverfahren neu ausrichten. Einen entsprechenden Antrag stellte der Hersteller von Kunststoffspritzgussteilen beim Amtsgericht Karlsruhe. Der Geschäftsbetrieb soll während der Sanierungsphase uneingeschränkt weiterlaufen. Rettinger Kunststofftechnik produziert Kunststoffteile aus Thermoplasten und Mikrospritzguss-Teile. Die Automatisierung von Fertigungsabläufen sorgt dafür, dass Bauteile hochpräzise mit modernen Produktionsmaschinen hergestellt werden können. Das Amtsgericht bestellte den Karlsruher Sanierungsexperten Tobias Hirte von der Schultze & Braun GmbH & Co. KG zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Hirte verschafft sich derzeit einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und prüft Sanierungsoptionen. Wie der Insolvenzverwalter weiter mitteilt, sind die Löhne und Gehälter der 71 Mitarbeiter des Kunststoffverarbeiters für drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert. Ursache der wirtschaftlichen Schieflage der Rettinger Kunststofftechnik seien die spezifische schwierige Marktlage sowie ein Sondereffekt. Den weit überwiegenden Teil des Umsatzes von zwölf Millionen Euro im Jahr erwirtschafte Rettinger Kunststofftechnik mit der Automobilindustrie. Rettinger hat sich den weiteren Angaben nach bereits in den vergangenen Jahren mit hohen Investitionen in den Maschinenpark zukunftsfähig ausgerichtet. Mit internen Prozessoptimierungen sollen Effizienz- und Ergebnispotentiale bei den vorhandenen Aufträgen gehoben werden, um gleichzeitig eine strategische Neuausrichtung voranzutreiben. „Vorgesehen ist eine stärkere Fokussierung auf andere zukunftsträchtige Branchen, insbesondere Medizintechnik und Mikromobilität“, zeigt sich Geschäftsführer Dlugokinski zuversichtlich. Weitere Informationen: www.schultze-braun.de |
Rettinger Kunststofftechnik GmbH, Pfinztal (b. Karlsruhe)
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