| 14.01.2021, 06:15 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der deutsche Spezialchemiekonzern Evonik übernimmt von dem US-amerikanischen Biotechnologieunternehmen Durect Corporation die Produktion von resorbierbaren Kunststoffen der Marke "Lactel". Durect gab kürzlich den Abschluss der Anfang Dezember vereinbarten Transaktion bekannt. Evonik erwirbt demnach Fertigungsanlagen und weitere Aktiva im Zusammenhang mit der "Lactel"-Produktion am Standort Birmingham im US-Bundesstaat Alabama. Das finanzielle Volumen der Transaktion wird mit 15 Mio. USD beziffert. Die resorbierbaren Kunststoffe der Marke "Lactel" basieren auf PLGA-Copolymeren und werden für medizinische und pharmazeutische Anwendungen genutzt, insbesondere bei der Herstellung von Implantaten und Arzneistoffträgern. Evonik wird das "Lactel"-Geschäft in ihre Sparte Nutrition & Care integrieren. Der zuständige Evonik-Bereichsvorstand Johann-Caspar Gammelin erklärte: "Die Übernahme des 'Lactel'-Geschäfts stärkt sowohl unseren innovativen Wachstumsbereich Healthcare Solutions als auch die Position von Evonik als weltweit führender CDMO von Drug-Delivery-Lösungen. Das 'Lactel'-Geschäft wird von schnell wachsenden Märkten wie Advanced Drug Delivery, Biomaterialien für die Herstellung von künstlichen Geweben und 3D-Druck von implantierbaren medizinischen Geräten profitieren." Evonik gehört zu den weltweit führenden Spezialchemieunternehmen. Der in Essen ansässige Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete im Jahr 2019 mit mehr als 32.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 13,1 Mrd. Euro. Durect hat ihren Sitz in Cupertino bei San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien. Weitere Informationen: www.durect.com, www.evonik.com |
Evonik Industries AG, Essen
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