| 16.02.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Spezialchemiekonzern Kaneka erweitert die Produktion biologisch abbaubarer PHBH-Polymere seiner Marke "Green Planet". Laut Pressemitteilung sollen dazu am Standort Takasago in der Präfektur Hyogo neue Anlagen mit einer Jahreskapazität von 15.000 Tonnen errichtet werden. Die damit verbundenen Investitionen werden in der Aussendung mit rund 15 Mrd. JPY (114 Mio. Euro) beziffert. Die Inbetriebnahme des neuen Komplexes ist im Januar 2024 vorgesehen. Mit den bereits bestehenden Anlagen wird Kaneka dann in Takasago insgesamt über Kapazitäten für die Produktion von etwa 20.000 Tonnen PHBH-Polymere im Jahr verfügen. PHBH wird durch Biosynthese von pflanzlichen Ölen unter Beteiligung von Mikroorganismen gewonnen. Die biologisch abbaubaren Polymere der Marke "Green Planet" finden vor allem bei der Herstellung von Folien, Einweggeschirr und anderen Verpackungsmitteln Verwendung. Kaneka reagiert mit dem Kapazitätsausbau in Takasago auf die weiter steigenden Nachfrage nach Biopolymeren in Japan und weltweit. In der aktuellen Aussendung kündigt das Unternehmen auch die Erweiterung entsprechender Kapazitäten in Europa und Amerika an, ohne jedoch auf Einzelheiten einzugehen. Die in Osaka ansässige Kaneka-Gruppe produziert eine breite Palette an Spezialchemikalien, Verbundwerkstoffen und Schaumstoffen auf der Basis von Kunststoffen (PP, PE, PS) sowie Zusatzstoffe für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2021/2022 berichtet der börsennotierte Konzern einen Gesamtumsatz in Höhe von 509 Mrd. JPY (3,844 Mrd. Euro), aus dem ein operativer Gewinn von 33 Mrd. JPY (249 Mio. Euro) und ein Nettogewinn von 22 Mrd. JPY (166 Mio. Euro) erwirtschaftet wurden. Weitere Informationen: www.kaneka.co.jp |
Kaneka, Osaka, Japan
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