| 27.05.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Dreychem hat geschnittene und gemahlene Kohlenstofffasern zur Eigenschaftsverbesserung von technischen Thermoplasten und Hochleistungskunststoffen in sein Produktprogramm aufgenommen. Der europaweit geltende Distributionsvertrag mit der japanischen Nippon Polymer Sangyo Co., Ltd., wurde Anfang April 2010 unterzeichnet. Ab sofort können Kleinmengen für Bemusterungen angefordert werden. Die kontinuierliche Belieferung von Kunden wird ab Jahresmitte möglich sein. Die gemahlenen (milled) Kohlenstofffasern haben eine mittlere Länge von 90 µm und eine Schüttdichte von 250 kg/m³. Hauptanwendungen dieser in 10-kg-Gebinden gelieferten Fasern sind die Verbesserung der Leitfähigkeit sowie des Gleitverhaltens von Hochleistungsthermoplasten wie flüssigkristalline Kunststoffe (LCP), Polyphenylensulfid (PPS) oder Polyphenylenoxid (PPO). Die geschnittenen (chopped) Kohlenstofffasern werden in 20-kg-Gebinden geliefert und sind in Standardlängen von ca. 3 mm bis ca. 6 mm ab Lager verfügbar. Kundenspezifische, insbesondere größere Längen sind auf Anfrage möglich. Je nach vorgesehener Kunststoffmatrix sind Epoxy- und/oder Polyurethan-Schlichten aufgebracht. Entsprechend reichen ihre festigkeits- und steifigkeitssteigernden Anwendungen von Polypropylen (PP) über Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS), Polyamid (PA), Polybutylenterephthalat (PBT), Polycarbonat (PC) und Polyoxymethylen (POM) bis zu Polyphenylenoxid (PPO). Die mechanischen Eigenschaften der (PAN-)Ausgangsfilamente reichen von 3.400 MPa bis 4.500 MPa (Zugfestigkeit) und von 230 GPa bis 290 GPa (Steifigkeit). Ihr spezifischer elektrischer Widerstand liegt bei 1,7 x 10-3 Ohm x cm. Weitere Informationen: www.dreychem.com |
Dreychem GmbH, Moormerland
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