| 16.06.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Schweizer Ineos-Gruppe wird Technologielieferant für die Produktion von Polyethylen (PE) in dem vom staatlichen turkmenischen Gasunternehmen TurkmenGaz geplanten neuen Gaschemiekomplex bei Türkmenbaşy. In einer Pressemitteilung informiert Ineos Technologies über den Abschluss einer Lizenzvereinbarung für ihre PE-Technologie Innovene S mit dem federführend an der Errichtung der Anlagen beteiligten südkoreanischen Unternehmen Hyundai Engineering. Die geplante Polyethylen-Anlage wird über eine Jahreskapazität von 380.000 Tonnen HD-PE verfügen. Darüber hinaus soll auch eine an dem Standort vorgesehene Compounding-Anlage mit einer Kapazität von jährlich 50.000 Tonnen unter Anwendung der Ineos-Technologie arbeiten. Peter Williams, CEO von Ineos Technologies, erklärt in der Aussendung: "Ineos ist sehr erfreut, gemeinsam mit TurkmenGaz und Hyundai Engineering zur Entwicklung der petrochemischen Industrie in Turkmenistan beitragen zu können." Mit der Planung und Errichtung des neuen Gaschemiekomplexes wurde von TurkmenGaz ein Konsortium der japanischen Toyo Engineering und der koreanischen Unternehmen Hyundai Engineering, Hyundai Engineering & Construction und LG International beauftragt. An dem nördlich von Türkmenbaşy am Kaspischen Meer gelegenen Standort Kiyanly sind neben der PE-Produktion u.a. Anlagen zur Erdgastrennung mit einer Jahreskapazität von 5 Mrd. m³ sowie zur Produktion von Ethylen (400.000 t/a) und Polypropylen (80.000 t/a) geplant. Die Fertigstellung der Anlagen ist 2018 vorgesehen. Die Gesamtkosten des Projekts werden in aktuellen Medienberichten mit 3,432 Mrd. USD beziffert. Die Finanzierung erfolgt größtenteils über Kredite aus Japan und Südkorea. Weitere Informationen: www.ineos.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Turkmenistan
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