| 06.05.2015, 13:10 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ifo Index für die Wirtschaft im Euroraum ist im zweiten Quartal 2015 auf 129,2 Punkte stark gestiegen, von 112,7 im Vorquartal. Der Index liegt damit so hoch wie zuletzt vor dem Ausbruch der Weltfinanzkrise und übertrifft deutlich seinen langfristigen Durchschnitt von 106,1 Punkten. Sowohl die Beurteilung der Lage als auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate hellten sich merklich auf. Das Wirtschaftswachstum wird nach Meinung der befragten Experten in diesem Jahr 1,5 Prozent betragen. Die Konjunktur im Euroraum belebt sich spürbar. Der Hauptbeitrag zur günstigen Lage kam aus Deutschland. Aber auch in den anderen drei großen Staaten – Frankreich, Italien und Spanien – verbesserte sie sich sukzessive, obgleich die negativen Urteile nach wie vor überwogen. Dagegen beurteilten die WES-Experten die Lage in Griechenland, Irland, Österreich und Portugal ungünstiger als zuvor. In allen anderen Mitgliedsländern blieb die Einschätzung trotz vereinzelter Abwärtskorrekturen mehrheitlich positiv. Die Entwicklung in den nächsten sechs Monaten beurteilten die befragten Experten in den meisten Ländern zunehmend optimistischer. Nur in Finnland, Italien und Spanien trübten sich die positiven Erwartungen leicht ein. Für Griechenland waren die Experten so skeptisch wie vor drei Jahren. Für 2015 rechnen die Experten mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 0,6 Prozent im Euroraum. Lediglich für Griechenland und Zypern erwarten sie sinkende Verbraucherpreise. Für die mittlere Frist (2020) liegen die Inflationserwartungen in den meisten Euroländern bei 2 Prozent. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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