| 28.03.2017, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der südkoreanische Anlagenbauer Hyundai Engineering (HEC) errichtet einen großen Petrochemiekomplex am Standort Kangan in der südiranischen Provinz Bushehr. Laut Medienberichten unterzeichnete HEC mit der zum staatlichen iranischen Ölkonzern NIOC gehörenden Ahdaf Investment Company eine entsprechende Vereinbarung im Gesamtwert von rund 3,2 Mrd. USD. Vorgesehen ist dabei im zweiten Abschnitt des Kangan Petro Refining Complex die Errichtung von Anlagen für die Produktion von jährlich 1 Mio. Tonnen Ethylen, 500.000 Tonnen Mono-Ethylenglycol (MEG), 350.000 Tonnen Polyethylen hoher Dichte (HDPE) und 350.000 Tonnen Polyethylen niedriger Dichte (LDPE). Auf der Grundlage der EPCF-Vereinbarung (engineering, procurement, construction, financing) wird HEC den neuen Petrochemiekomplex innerhalb von vier Jahren errichten. Partner ist dabei die Tochtergesellschaft Hyundai Engineering & Construction (HDEC). Die Finanzierung des Projekts erfolgt den aktuellen Meldungen zufolge zu 95 Prozent über Kreditmittel südkoreanischer Banken. Im ersten Abschnitt des Kangan Petro Refining Complex entstehen an dem Standort im Süden des Iran derzeit bereits Anlagen zur Gewinnung und Aufbereitung von Erdgas und Gaskondensat aus dem South-Pars-Feld im Persischen Golf. Dazu hat Ahdaf bislang etwa 120 Mio. USD investiert. Die Gesamtkosten des ersten Abschnitts werden in den Meldungen mit etwa 400 Mio. USD beziffert. Weitere Informationen: |
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