| 27.11.2017, 05:58 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die SFS Group, weltweit tätiger Entwicklungs- und Herstellpartner für kundenspezifische Präzisionsformteile, Befestigungslösungen und Baugruppen, investiert nach eigenen Angaben rund CHF 50 Mio. in den Ausbau der Schweizer Standorte. Insgesamt investiert das Unternehmen demnach im Jahr 2017 deutlich über CHF 100 Mio. Heerbrugg (CH): Elektrifizierung des Automobils als Wachstumstreiber Der Trend hin zum autonomen Fahren und damit zur weiteren Elektrifizierung des Automobils gilt als ein wesentlicher Wachstumstreiber für SFS. Die Entwicklung und Herstellung von hochpräzisen Komponenten erfordert Produktionskapazitäten und verlangt substanzielle Investitionen. Neben Investitionen in Anlagen zur Kaltumformung, Zerspanung und Härtung investiert SFS von der geplanten Gesamtinvestition in Heerbrugg von CHF 20 Mio. rund CHF 12 Mio. in die Erweiterung der Wärmebehandlungskapazität. Der Erweiterungsbau wurde nun fertiggestellt und neue Anlagen wurden installiert. Damit soll das zukünftige Wachstum in der Division Automotive sichergestellt werden. Im nächsten Jahr sind weitere Investitionen vorgesehen. Jánossomorja (HU): Akquirierte Kundenprojekte erfordern Kapazitätsausbau Rund CHF 1,8 Mio. werden in Ungarn in den Ausbau der Kapazität investiert. Gewonnene Neuprojekte, neue Produktionsanlagen sowie ein zusätzlicher Flächenbedarf für neue Veredelungsprozesse wie Montage oder Verchromung bedingen diese Investitionen. Eine neue Produktionshalle soll das zukünftige Wachstum für Kunden der Automobilindustrie sicherstellen, die Wirtschaftlichkeit erhöhen und damit die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Rebstein (CH): Umfassenderes Produktsortiment erfordert Ausbau der Logistikkompetenz In der Schweiz versteht sich SFS als einer der Marktführer für den Verkauf von Befestigern, Werkzeugen und Beschlägen. Die Kapazitäten im Logistikzentrum in Rebstein werden für insgesamt rund CHF 11 Mio. ausgebaut. Der Erweiterungsbau mit zusätzlichen rund 5.000 Paletten- und 27.000 Behälterplätzen im automatisierten Kleinteilelager soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Thal (DE): Steigerung der Leistungsfähigkeit in der Blindnietfertigung Zur Sicherung der Lieferfähigkeit und zur Nutzung von Skaleneffekten wird die Herstellung von Blindniete in Europa am Standort in Thal zusammengefasst. Dank einem Erweiterungsbau von rund CHF 14 Mio. soll eine Verdoppelung der Kapazität für Blindnietfertigung in Deutschland bis Ende 2018 erreicht werden. Dank dieser Investition will die Division Riveting (GESIPA) ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken. Nantong (CN): Wettbewerbsposition in China stärken Zur Konsolidierung der Geschäftsaktivitäten und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in China errichtet die Division Electronics (Unisteel) in Nantong, rund eine Stunde von Shanghai entfernt, eine neue Produktionsplattform mit 75.000 Quadratmetern für etwa USD 35 Mio. (rund CHF 34,7 Mio.). Durch die Konsolidierung der Standorte im Raum Shanghai sollen Synergiepotenziale realisiert und Produktionskapazitäten für Wachstumsprojekte geschaffen werden. Die Fertigstellung ist für Anfang 2019 geplant. La Aurora de Heredia (Costa Rica): Erweiterung der Produktionskapazität Die Division Medical (Tegra Medical) zeigt in Costa Rica ein markantes Wachstum. Um die nötigen Kapazitäten für dieses Wachstum zu schaffen, hat die Division eine zweite Produktionshalle in unmittelbarer Nachbarschaft gemietet. Neben den bisherigen Kerntechnologien von Tegra Medical wird am neuen Standort auch die SFS Kerntechnologie Kunststoff-Spritzgiessen angeboten. Weitere Informationen: www.sfs.com |
SFS Group AG, Heerbrugg, Schweiz
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