| 26.02.2020, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das zum italienischen Ölkonzern Eni gehörende Chemieunternehmen Versalis startet das Projekt "Hoop" zur Entwicklung eines neuen Verfahrens für das chemische Recycling von Kunststoffabfällen. Laut einer Pressemitteilung von Eni hat Versalis dazu eine Kooperationsvereinbarung mit dem in Rom ansässigen Engineering-Unternehmen Servizi di Ricerche e Sviluppo (S.R.S.) unterzeichnet. Vorgesehen ist die Weiterentwicklung einer Pyrolyse-Technologie von S.R.S. für die Verarbeitung von mechanisch nicht recycelbaren Kunststoffabfällen zu Ausgangstoffen für die Produktion neuer Polymere. Dazu soll am Versalis-Standort im norditalienischen Mantua eine erste Recyclinganlage mit einer Jahreskapazität von 6.000 Tonnen errichtet werden. Versalis-CEO Daniele Ferrari erklärte: "Dieses Projekt bestätigt die Strategie von Versalis, eine Technologie für das chemische Recycling zu entwickeln, die die vom Unternehmen bereits genutzten mechanischen Verfahren zur Wiederverwertung von Kunststoffabfällen ergänzt. Das Hoop-Projekt zielt darauf ab, einen theoretisch endlosen Recyclingprozess zu schaffen, bei dem neue, für alle Anwendungen geeignete Kunststoffe hergestellt werden, die mit Polymeren aus fossilen Rohstoffen identisch sind." Zur Höhe der mit dem Projekt Hoop verbundenen Investitionen wurden in der Aussendung keine Angaben gemacht. Versalis produziert vor allem Polyethylen, Styrol-basierte Kunststoffe, Elastomere sowie eine breite Palette an Zwischenprodukten und hat Ende vergangenen Jahres die neue Marke Revive für recycelte Kunststoffe eingeführt. Die Eni-Tochter ist mit insgesamt zwölf Produktionsstandorten in Italien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Ungarn präsent, hinzu kommen Vertriebsniederlassungen in weiteren Ländern. Der Jahresumsatz von Versalis übersteigt fünf Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.eni.com, www.srs.it |
Versalis, Ferrara, Italien
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