| 23.09.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der japanische Kunststoffhersteller Polyplastics plant die Errichtung eines neuen Werks zur Produktion von Cycloolefin-Copolymeren (COC) am deutschen Standort Leuna. Wie der Konzern mitteilte, sollen die neuen Anlagen über Kapazitäten für jährlich rund 20.000 Tonnen COC verfügen. Damit werden sich die entsprechenden Gesamtkapazitäten von Polyplastics mehr als verdoppeln. Die Eröffnung des neuen Produktionskomplexes in Leuna ist Mitte 2023 vorgesehen. Betrieben werden soll das Werk von der deutschen Konzerntochter Topas Advanced Polymers. Zum Investitionsvolumen wurden keine Angaben gemacht. Die in Raunheim bei Frankfurt am Main ansässige Topas Advanced Polymers produziert seit 20 Jahren bereits COC im nordrhein-westfälischen Oberhausen und ist laut Polyplastics der weltweit größte COC-Hersteller. Polyplastics hat ihren Sitz in Tokio und gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von technischen Kunststoffen. Die Produktpalette des Konzerns umfasst dabei neben COC vor allem Acetalcopolymer (POM), Polybutylenterephthalat (PBT), glasfaserverstärktes Polyethylenterephthalat (GF-PET), Flüssigkristallpolymer (LCP) sowie Polyphenylensulfid (PPS). Im Geschäftsjahr 2019 setzte Polyplastics mit etwa 2.130 Beschäftigten insgesamt rund 135 Mrd. JPY (1,1 Mrd. Euro) um. Weitere Informationen: www.polyplastics-global.com, topas.com |
Polyplastics Co., Ltd., Tokio, Japan
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