| 23.12.2020, 06:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Chemiesparte von Milliken & Company beteiligt sich am Digital Watermarks Project, einer breit angelegten Initiative zur Erprobung digitaler Wasserzeichentechniken zur akkuraten Sortierung von Kunststoffen. Das Digital Watermarks Project war ursprünglich Teil von HolyGrail 1.0, einer Initiative der Ellen MacArthur Foundation. Deren Ziel war es, Markeneigner, Einzelhändler, Recyclingbetriebe, Verpackungshersteller und Anbieter von Sortiertechniken aus der gesamten Wertschöpfungskette zusammenzubringen, um mögliche Verbesserungen beim Sortieren von Kunststoffabfällen aus Endverbraucherquellen zu untersuchen. Im Rahmen von HolyGrail 1.0 identifizierten die Projektpartner digitale Wasserzeichen als vielversprechende Technologie und entwickelten ein grundlegendes Machbarkeitskonzept für intelligentes Sortieren. HolyGrail 2.0, die vom europäischen Markenverband AIM unterstützte Projektphase, führt diese Initiative einen Schritt weiter, indem sie das Konzept und die Technologie in teilweise industriellen Maßstab validiert. „Dies ist eine großartige Initiative mit aktiven Beiträgen aus der gesamten Wertschöpfungskette“, sagt Wim Van de Velde, Vizepräsident von Milliken für deren Chemiesparte in Europa, Mittelost und Afrika. „Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung werden zusammengeführt, um das Ziel des ‚Green New Deal‘ für Europa umzusetzen und die Wirtschaft der EU bis 2050 nachhaltig zu gestalten. Wir sind stolz auf unsere Beteiligung an einer Initiative mit dem Potenzial, die Verwirklichung einer zirkulären Kunststoffwirtschaft voranzutreiben.“ Die zweite Projektphase zielt darauf ab, die Wirtschaftlichkeit des Sortierens, die Mitwirkung der Verbraucher und die Nachverfolgung der Vertriebswege zu untersuchen. Das erfordert die Beteiligung einer großen kritischen Anzahl von Markenbesitzern und Einzelhändlern, die ihre Produktverpackungen auf die von den technischen Projektpartnern bereitgestellten digitalen Wasserzeichen umzustellen. Die technischen Partner werden ihrerseits größere Sortieranlagen mit den erforderlichen Wasserzeichen-Lesegeräten zur Verarbeitung großer Verpackungsmengen ausrüsten. „Milliken ist entschlossen, die Umweltbelastung durch Kunststoffe zu minimieren. Eine unserer Hauptprioritäten ist es, die Recycelbarkeit von Kunststoffen zu verbessern, indem wir Additive entwickeln, die nicht nur die Leistungsfähigkeit von Polyolefinen optimieren, sondern auch das Recyceln erhöhter Mengen an Altkunststoffen aus Verbrauchsquellen ermöglichen“, ergänzt Van de Velde und schließt: „HolyGrail 2.0 passt perfekt zu unserer Vision einer künftigen Kreislaufwirtschaft.“ Nach der erfolgreichen Validierung des Digital Watermarks Project in teilindustriellem Maßstab werden mit digitalen Wasserzeichen codierte Verpackungen in einem nationalen Testmarkt eingeführt. Ein Bericht über die Ergebnisse des Projekts ist für Mitte 2022 anberaumt. Weitere Informationen: www.milliken.com, www.aim.be |
Milliken Chemical, Gent, Belgien
» insgesamt 33 News über "Milliken" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Synthomer: Verkauf des Acrylat-Geschäft an Mutares
VDI: Prof. Martin Würtele ist 52. „Kunststoffritter“
Schorr Modell- und Formenbau: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Freudenberg Sealing: Dr. Alexander Rozmán übernimmt als CEO
Biesterfeld: Vertriebspartnerschaft mit Syensqo auf Großbritannien und Irland ausgeweitet
Meist gelesen, 10 Tage
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Freudenberg Sealing: Dr. Alexander Rozmán übernimmt als CEO
Lego: Globales Innovationszentrum für die Fertigung eröffnet
Schorr Modell- und Formenbau: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Biesterfeld: Jürgen Rietschle übernimmt Leitung des Geschäftsbereichs Polymer Additives
Biesterfeld: Vertriebspartnerschaft mit Syensqo auf Großbritannien und Irland ausgeweitet
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|