| 08.09.2021, 15:53 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Zweischneckenextruder ZE BluePower bereitet in der Stunde 4 Tonnen PP-Teppichreste auf - (Bilder: KraussMaffei). PureCycle nutzt eine von der Procter & Gamble Company (P&G) lizenzierte Technologie, um PP-Abfälle zu einem hochreinen PP-Rezyklat für unterschiedliche Anwendungen in den Bereichen Konsumgüter, Automobil, Bauwesen und Industrie aufzubereiten. „Mit der Technologie ist es uns gelungen, aus Teppichresten alle Verunreinigungen, Gerüche und Farbreste zu entfernen, sodass die hergestellten PP-Granulate sowohl optisch als auch in ihren mechanischen Eigenschaften von der Neuware nicht zu unterscheiden sind“, berichtet Brett Hafer, VP Manufacturing bei PureCycle. „Die Pilotphase wurde erfolgreich durchlaufen, jetzt bauen wir die weltweit modernste PP-Recyclinganlage auf“, so Hafer weiter. Aufbereitung von bis zu acht Tonnen PP-Teppichresten in der Stunde Kernstück der PureCycle-Anlage ist ein Extraktionsprozess. In dem Prozess wird das PP-Verbundmaterial von allen Störstoffen wie Farbresten, Fremdkunststoffen sowie Geruchsanhaftungen gereinigt. Übrig bleiben reine PP-Schmelze und eine Art Nebenprodukt, bestehend aus PE sowie Füllstoffen wie Kreide und dem Lösemittel, das gereinigt und in den Prozess zurückgeführt wird. Zum Aufschmelzen der trocken aufbereiteten PP-Teppichreste, die als Eingangsware für den PureCycle-Prozess dienen, kommen zwei Zweischneckenextruder von KraussMaffei zum Einsatz. Diese zeichnen sich den weiteren Angaben des Maschinenbauers zufolge aus durch ihr ideales Verhältnis von großem freien Volumen und hohem spezifischen Drehmoment, wodurch sie demnach die großvolumigen Teppichreste perfekt aufnehmen können. Dank der hohen Drehmomentdichte von 16 Nm/cm3 würden sie die Eingangsware auch bei niedrigen Temperaturen und Drehzahlen plastifizieren und somit für eine optimale Homogenisierung bei geringem Energieverbrauch sorgen. Aus den beiden High-Performance-Extrudern gelangen bis zu acht Tonnen pro Stunde der aufbereiteten Teppichreste über eine Schmelzeleitung in den Reaktor. ![]() Die wirkungsvolle Entfernung von höhermolekularen Restmonomeren gilt als ein Spezialgebiet des Einschneckenextruders KE 400 von KraussMaffei. Carl Philip Pöpel, Director Product Management bei KraussMaffei: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir PureCycle Technologies aufgrund der bei uns durchgeführten Technikumsversuche sowie des gemeinsam entwickelten Modulkonzepts von der KraussMaffei Extrusionstechnologie überzeugen konnten und jetzt unseren Beitrag zur weltweit modernsten PP-Recyclinganlage leisten. Die komplette Installation wird ein Meilenstein in der Geschichte des Kunststoffrecyclings!“ Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com, purecycle.com |
KraussMaffei Extrusion GmbH, Hannover
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