| 26.07.2022, 08:30 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Automobilzulieferer Borscheid + Wenig aus Diedorf hat damit begonnen, sich mithilfe eines Insolvenzverfahrens zu sanieren. Die Geschäftsführung hat einen entsprechenden Antrag beim zuständigen Amtsgericht Augsburg gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Joachim Exner von der Kanzlei Dr. Beck und Partner. Borscheid + Wenig beliefert zahlreiche deutsche Automobilhersteller mit Kunststoff-Teilen. Infolge der Corona-Epidemie und der Halbleiterkrise hatte das Familienunternehmen bereits schwere Rückschläge hinnehmen müssen. Als dann infolge des Ukraine-Krieges die Energie- und Rohstoffkosten dramatisch stiegen, sah sich das Unternehmen gezwungen, diesen Schritt zu gehen, um sich neu aufzustellen. „Borscheid + Wenig ist ein Unternehmen mit erstklassigen Arbeitnehmern, moderner Technologie und wettbewerbsfähigen Produkten“, betonte Exner, der u.a. auf die Sanierung von Automotive-Unternehmen spezialisiert ist. „Insofern sehe ich gute Chancen für den Erhalt des Unternehmens.“ Borscheid + Wenig hat demnach zuletzt einen Jahresumsatz von rund 33 Millionen Euro erwirtschaftet und gehört mit über 300 Mitarbeitern zu den großen Arbeitgebern in der Region Augsburg. Wie es in einer Pressemitteilung abschließend heißt, sind die Löhne und Gehälter der Beschäftigten bis Ende September 2022 über das Insolvenzgeld gesichert. Weitere Informationen: www.borscheid-wenig.com, www.ra-dr-beck.de |
Borscheid + Wenig GmbH, Diedorf
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