| 26.05.2023, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Am gestrigen Donnerstag eröffnete die Paul Bauder GmbH & Co. KG, Hersteller für Dachsysteme, ihr neues Werk für hochwertige Kunststoff-Dachbahnen in Schwepnitz, Sachsen. Mit dem modernen Produktionsstandort will sich Bauder optimal auf die europaweit steigende Nachfrage nach PVC- und FPO-Dachabdichtungsbahnen einstellen. Seit dem Spatenstich im Januar 2021 entstanden auf einem Gelände von rund zehn Hektar über 20.000 Quadratmeter neue Produktionsgebäude, Lagerräume sowie großzügige Sozial- und Schulungsräume (siehe auch plasticker-News vom 28.01.2021). 33 Gewerke waren am Bau des Kompetenz-Centrums beteiligt. Die Anlagen- und Gebäudetechnik entspricht modernen Technik- und Energiestandards. Alle Dächer der Neubauten verfügen über eine Photovoltaikanlage mit einer insgesamten Leistung von 1.000 kWp oder ein Gründach, das Bürogebäude erhielt sogar ein Solargründach. Insgesamt über 60 Mio. Euro investiert das Stuttgarter Familienunternehmen nach eigenen Angaben in das Vorzeigewerk mit neuer PVC- sowie FPO-Anlage. Durch das Kunststoff-Kompetenz-Center kommt Bauder der immer weiter steigenden Nachfrage der Dachbahnen nach und beliefert ganz Europa – heute bereits bis nach Griechenland. Mit Inbetriebnahme der „FPO2“-Anlage wird die Mannschaft in Schwepnitz insgesamt über 160 Mitarbeitende zählen. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, investiert Bauder mit der Entscheidung für das innovative Werk für Kunststoff-Abdichtungsbahnen in die Zukunft, denn der Markt für PVC- und FPO-Dachabdichtungen wachse europaweit kontinuierlich. Vor allem die einlagige und dadurch schnelle Verlegung der sicheren Bahnen mache sie für Dachhandwerker in Zeiten des Fachkräftemangels und gleichzeitigen Sanierungsdrucks äußerst attraktiv. Auch die Flächenleistung pro Rolle sei bei PVC- und FPO-Dachbahnen weit größer im Vergleich zu anderen Werkstoffen. Auch das bedeute Schnelligkeit auf der Baustelle und habe außerdem nachhaltige Auswirkungen auf die Logistik, denn unvergleichbare 480 Quadratmeter Kunststoff-Dachbahn passen auf eine Palette. Die einlagige Verlegung bedeute zudem weniger Material und damit eine entsprechende Ressourcenschonung. Durch die mechanische Befestigung sei der Werkstoff außerdem sortenrein rückbaubar. Gerade in Bezug auf das Thema Recycling habe sich Bauder mit dem Werkneubau in Schwepnitz optimal aufgestellt: In einer eigenen Häckselei werden Werkstoffreste und -abfälle geschreddert, um sie dann plastifiziert neuen Bahnen zuzufügen. Neben der deutlichen Kapazitätssteigerung in der Produktion ist das neue Kunststoff-Kompetenz-Center auch auf Innovation ausgelegt. Dank der modernen Anlagentechnik kann Bauder hier alle Bahn-Normen aller europäischen Märkte an nur einem Standort fertigen. Zudem wird intensiv geforscht an zukunftsweisenden und vor allem nachhaltigen Produkten. Weitere Informationen: www.bauder.de |
Paul Bauder GmbH & Co. KG, Stuttgart
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