27.10.2023, 15:32 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Ein Versuchsstand für ein Wasserkraftwerk im Maßstab 1:5 zum Nachweis des Wirkungsgrades der kompletten Anlage als Größenvergleich eines 3D-Bauteils von Voith (mit Q.BIG 3D- Gründerin Katja Herrmann). Flächige Bauteile zur Verkleidung in Automotive Bei Nutzfahrzeugen und Landmaschinen werden zur Verkleidung großformatige Kunststoffteile eingesetzt. Je größer das Bauteil und je kleiner die Serie geplant sei, desto stärker würden sich die Werkzeugkosten in der Kalkulation der Stückkosten niederschlagen. Dieses Dilema umgeht den weiteren Unternehmensagaben zufolge eine 3D-Druck-Strategie mit der Anlagentechnik von Q.BIG 3D, die zudem den Vorteil des Einsatzes handelsüblicher Kunststoffgranulate ohne Filamente biete. Referenzteile fertigen Knauss Tabbert, John Deere und Daimler. ![]() VFGF-Extrusions-Druckkopf mit variablem Düsendurchmesser ermöglicht gezielten Bauteilaufbau (Schema). 3D-Druck von Kunststofftanks für Wassermedien Die additive Fertigung mittels VFGF-Verfahren mit dem 3D-Extrusionsdrucker „Queen 1“ von Q.BIG 3D soll sich vor allem für Kunststofftanks zur Reinigung oder Wasserbereitstellung anbieten. Die Geometriefreiheit einer AM-Strategie eigne sich ideal, um den Kunststofftank optimal ergonomisch zu konstruieren. Als Referenzen werden Bauteile für John Deere und Kärcher hergestellt. Anforderungen sind hier dickwandige, wasserdichte, medienresistente HD-PE-Bauteile mit Wandstärken um 8 mm. Gegenüber klassischen Verfahren, wie Rotationsgießen oder Extrusionsblasen, punkte die AM-Strategie mittels der „Queen 1“-Anlagentechnik mit dem Entfall der Werkzeugkosten, niedrigem Investitionsrisiko und dem Entfall von Nachbearbeitungskosten. Weiterhin biete diese Strategie auch Vorteile gegenüber konkurrierenden AM-Strategien wie SLS- oder FDM-Druck, da diese zum Verkleben neigen würden. Dies bedeute oft Nachteile bei Funktionalität, Dichtigkeit und Maßhaltigkeit aufgrund von Toleranzungenauigkeiten. Zudem sei eine Einfärbung der Tanks in grau, anthrazit oder schwarz möglich. AM-Strategie bei Befestigungselementen (Fixtures) Als weiteres Anwendungsgebiet für den 3D-Großdrucker „Queen 1“ werden Befestigungselemente genannt, sogenannte Fixtures. Kunden von Q.BIG 3D sind u.a. Carl Zeiss Fixtures und Benteler. Die Anforderungen der Anwender seien hohe Lagetoleranz der Referenzpunkte (<+/- 0,2 mm) durch Insert-Komponenten, wie Hebel, Stifte oder Halter, meist aus Metall, rasche Verfügbarkeit ohne Werkzeuge und preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Konventionell werden bislang Aluminium-Profile eingesetzt, die sich negativ auf den CO2-Fußabdruck auswirken würden, aufwendig in der Montage seien und dies bei höheren Kosten. Das von Q.BIG 3D eingesetzte Material PLA hingegen gelte als besonders umweltfreundlich und bioabbaubar. Polylactid (PLA) ist ein auf nachwachsenden Rohstoffen wie Zuckerrohr oder Mais basierender Polyester. Der CO2-Fußabdruck der Anwendungsfälle hätte durch den Einsatz der Anlagentechnik von Q.BIG 3D um bis zu 97 Prozent reduziert werden können. Als weitere Vorteile werden Leichtbau, geringere Transportkosten, kein Nachbearbeitungsaufwand, leichteres Handling der Fixtures durch Produktionsmitarbeiter, deutliche Reduzierung des Konstruktionsaufwandes und vor allem die Maßhaltigkeit der Kontaktpunkte genannt. Auch hier ermögliche diese AM-Strategie kürzere Time-to-Market-Optionen bzw. die Verfügbarkeit der Fixtures. Formnext 2023, Frankfurt a.M., 07.-10. November 2023, Halle 11.1, Stand C51 Weitere Informationen: qbig3d.de |
Q.Big 3D GmbH, Aalen
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