| 06.12.2024, 11:59 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() Doğapet betreibt zwei Starlinger "recoStar PET 165 HC iV+" PET Bottle-to-Bottle-Recyclinganlagen mit einer Produktionsleistung von jeweils 1,8 Tonnen pro Stunde - (Bilder: Doğapet). ![]() Der PET-Recyclingprozess von Starlinger wurde von der FDA, der EFSA und vielen internationalen Markeninhabern für den Einsatz in Lebensmittelandwendungen zugelassen. „Wir gehen davon aus, dass der Kunststoffrecyclingsektor an Bedeutung gewinnen und weitere Investitionen anziehen wird, insbesondere im Bottle-to-Bottle-Bereich“, so Selçuk Gökhan Gerlikhan, Geschäftsführer von Doğapet. „In immer mehr Ländern treten Bestimmungen in Kraft, die die Verwendung von Rohstoffen, die mittels Recycling gewonnen werden, vorschreiben. Wir gehen davon aus, dass sich auch in der Türkei die Vorgaben im Rahmen der Zero-Waste-Ziele in den kommenden Jahren verschärfen werden.“ Wie der Maschinenbauer weiter erörtert, ist in der Türkei die Verwendung von rPET in Flaschenqualität, das durch mechanisches Recycling gewonnen wurde, derzeit im Lebensmittelbereich untersagt; nur durch chemisches Recycling hergestelltes rPET darf zu neuen Getränkeflaschen oder Lebensmittelbehältern verarbeitet werden. Es sei jedoch zu erwarten, dass die bürokratischen Prozesse, die für die Zulassung von mechanisch recyceltem PET für Bottle-to-Bottle-Anwendungen erforderlich sind, sowie wie die Einführung eines Pfandsystems für Kunststoffflaschen im Laufe des Jahres 2025 abgeschlossen sein werden. Doğapet bezieht die PET-Flaschen für das Recycling derzeit in der Türkei. Wie in vielen anderen Ländern liegt das Sammeln und Vorsortieren von Kunststoffabfällen in den Händen des Privatsektors, obwohl die Regierung die Umsetzung von Maßnahmen wie dem bereits erwähnten Flaschenpfandsystem vorbereitet. „Die Vorsortierung gebrauchter PET-Verpackungen in der Türkei ist sehr gut, und damit auch die Qualität des Materials“, erklärt Gerlikhan. „Zusätzlich zum Eingangsmaterial, das wir derzeit aus der getrennten Abfallsammlung erhalten, werden wir Rohmaterial auch über das PET-Flaschenpfandsystem beziehen können, sobald dieses eingerichtet ist. Sind wir soweit und können unsere Aufbereitungskapazitäten erhöhen, werden wir bei Bedarf auch Material von außerhalb der Türkei verarbeiten.“ Doğapet will das rPET in Flaschenqualität an weltweit tätige Getränkehersteller und Wasserabfüller liefern, die wichtige Marken in ihren Branchen sind. „Wir haben zum günstigsten Zeitpunkt investiert, um umweltfreundliche Lösungen für die sich ändernden Bedürfnisse in der Türkei anzubieten“, so Selçuk Gerlikhan. „Die Nachfrage nach lebensmitteltauglichen Rezyklaten in der Türkei ist hoch. Wir gehen davon aus, dass sie auch in den Nachbarländern, insbesondere in der Europäischen Union, aufgrund der im Jahr 2025 in Kraft tretenden Single-Use-Plastics-Richtlinie der EU steigen wird. Wir von Doğa setzen große Hoffnungen in unser PET Bottle-to-Bottle-Recycling-Projekt und wollen der Entwicklung entsprechend weiter in diesen Sektor investieren.“ Über Doğa Der im Jahr 1968 gegründete Konzern Doğa ist in den Bereichen Bau und Immobilien, erneuerbare Energien, Textilproduktion sowie in der Rüstungsindustrie tätig. Im Jahr 2023 wurde das Unternehmen Doğapet gegründet, das das vielfältige Portfolio der Gruppe um das Geschäftsfeld PET-Recycling erweitert. Weitere Informationen: www.starlinger.com, www.dogapet.com.tr/en/ |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
» insgesamt 135 News über "Starlinger" im News-Archiv gefunden
» Eintrag im Anbieterverzeichnis "Maschinen und Anlagen"
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Lanxess: Preiserhöhung für Kautschukadditive
Herbold Meckesheim: Zweite PET-Waschanlage für Doğa PET erweitert Recyclingkapazität
BASF: Zwischenprodukte mit reduziertem CO2-Fußabdruck
HB-Therm: Arburg übernimmt Vertrieb in Spanien
Witte Automotive: Übernahme des Elektronikzulieferers Helbako
Meist gelesen, 10 Tage
BASF: Weltweite Preiserhöhungen für Kunststoffadditive
Hexpol: Bündelung des Thermoplast- und TPE-Geschäftes
Witte Automotive: Übernahme des Elektronikzulieferers Helbako
Herbold Meckesheim: Zweite PET-Waschanlage für Doğa PET erweitert Recyclingkapazität
HB-Therm: Arburg übernimmt Vertrieb in Spanien
Cabka: Kunststoffrecycler untersucht Cyberangriff auf IT-Systeme
Meist gelesen, 30 Tage
Covestro: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann kandidiert nicht für weitere Amtszeit
SKZ: Erweiterte Infrastruktur um CO₂-Schneestrahlanlage zur Reinigung von Kunststoffoberflächen
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|