27.10.2010 | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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![]() Mit Netzwerken und Kooperationen auf Erfolgskurs Mit derselben Zielsetzung sei Mitte 2010 auch das „Netzwerk Innovative Werkstoffe“ entstanden. Seine Keimzelle liegt in Leverkusen, wo es auf maßgebliche Initiative des CHEMPARK und der Wirtschaftsförderung Leverkusen entstanden ist. Ausgehend davon will das Netzwerk Partner aus der rheinischen Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft zusammenbringen und dazu beitragen, deren Projekte zum Erfolg zu führen. Wolfgang Paczenski, Sprecher des Netzwerks, erläutert: „Ein solches Netzwerk gleicht einer Schatzkiste. Wenn man erst einmal die anfänglichen Hürden überwindet und an ihren Inhalt herankommt, dann wird das Synergien erschließen und zu einer Win-Win-Situation nicht nur für alle Beteiligten, sondern auch für die gesamte Region führen.“ Paczenski sieht die größten Erfolgspotenziale dann, wenn es gelingt, möglichst alle Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette in solche Projekte einzubeziehen. Das reicht von den Forschern und Entwicklern über Rohstoffproduzenten, Verarbeiter und Maschinenhersteller bis hin zu Halbzeug- und Endproduktherstellern sowie unterschiedlichen Dienstleistern. „Der kontinuierliche Dialog sowie eine vertrauens- und verständnisvolle Zusammenarbeit aller dieser Partner tragen entscheidend dazu bei, dass aus Ideen und Konzepten rasch und effizient marktfähige Produkte und wirtschaftlicher Erfolg entstehen“, ergänzt er. Darin, so Paczenski, bestehe das wesentliche Ziel des Netzwerks. Ausgerichtet auf die gesamte Wertschöpfungskette Diese erfolgsträchtige Ausrichtung auf die gesamte Wertschöpfungskette kommt bereits im Spektrum der Partner auf dem CBB-Gemeinschaftsstand deutlich zum Ausdruck. Dort finden sich als Standortdienstleister die Infraserv GmbH & Co. Knapsack KG und die Currenta GmbH & Co. OHG als Betreiber des Chemieparks Knapsack bzw. des CHEMPARK sowie der Logistikspezialist Chemion Logistik GmbH. „Die Erfahrung eines Dienstleisters, der in der Abwicklung standortnaher Logistik-Services und im Handling gefährlicher Güter erfahren ist, ist gerade für Importeure oder Unternehmen, die neu in die Region oder an einen Standort kommen, eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg“, betont Elmar Ockenfels, Business Analyst bei Chemion. „Green Logistics“ gewinnt dabei, auch im Zusammenhang mit einer Optimierung bestehender Supply Chains, zunehmend an Bedeutung. Auch Wolfgang Paczenski versteht seine Tätigkeit im Rahmen des Netzwerks Innovative Werkstoffe als ein Dienstleistungsangebot, von dem Partner in Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen profitieren. Kunststoff-Werkstatt stellt sich vor Ebenfalls auf dem CBB-Stand vertreten ist die Kunststoff-Werkstatt, eine gemeinsame Initiative der Dr. Reinold Hagen-Stiftung und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die sich mit den spezifischen Gegebenheiten und Anforderungen der Kunststoffbranche beschäftigt. Die dabei betrachteten Arbeitsfelder reichen von Ausbildung und Qualifizierung bis hin zu technischen Entwicklungsaufgaben für die Kunststoffverarbeitung und den Maschinenbau. Präsentation produzierender Unternehmen Last but not least bietet der Gemeinschaftsstand auf der K 2010 produzierenden Unternehmen ein Forum. Dazu gehört die Firma Feuerherm, die in Kooperation mit der Dr. Reinold Hagen-Stiftung derzeit Materialeinsparpotenziale bei der Herstellung von Blasformartikeln realisiert und damit zugleich ein Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation gibt. Patentgeschützte Technologien zur radialen Wanddickensteuerung beim Extrusionsblasformen haben das Troisdorfer Familienunternehmen zu einem geschätzten Technologiepartner gemacht. Die Jokey Plastik Wipperfürth GmbH, ebenfalls ein Familienbetrieb, hat sich in fast vier Jahrzehnten zu einem europaweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Kunststoffverpackungen entwickelt und produziert außerdem technische Kunststoffteile und Badezimmermöbel. Jokey ist 2010 erstmals auf der Kunststoffmesse in Düsseldorf vertreten und stellt neben Verpackungslösungen aus Polypropylen auch solche aus biologisch abbaubaren Kunststoffen als Beitrag zu einem nachhaltigen Ressourcenmanagement vor. Die Firma Schiele Maschinenbau GmbH aus Niederzissen vertritt auf dem Gemeinschaftsstand die Maschinenhersteller. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern von Maschinen für das Lackieren von Oberflächen. Insbesondere die Veredelung und die Oberflächenbehandlung von Kunststoffprodukten stehen im Fokus des Spezialanlagenherstellers. Kurzvorträgen fokussieren Netzwerkbildung Um die Kompetenzen der Standpartner, besonders aber die Vorteile der Zusammenarbeit und der Netzwerkbildung noch deutlicher zu machen, bietet der CBB-Gemeinschaftsstand an mehreren Messetagen eine Auswahl an Kurzvorträgen. Unter anderem werden hier Dr. Sylvia Knecht von CBB, Wolfgang Paczenski vom Netzwerk Innovative Werkstoffe sowie Vertreter der Dr. Reinold Hagen-Stiftung und der Firma Chemion zu Wort kommen. Das Programm und Details zu den einzelnen Vorträgen sind im Internet unter der Adresse: www.colognebonn-business.de/de/cologne-bonn-business/news/117-k-2010-programm abrufbar oder am Stand zu erfahren. Weitere Informationen: www.colognebonn-business.de K 2010, 27.10.-3.11.2010, Düsseldorf, Halle 7a, Stand 35D |
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