| 16.11.2010, 10:14 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Eine für den Einsatz kombinierter Fertigungsverfahren konzipierte 2K-Spritzgießmaschine des Typs Engel DUO 1350H/ 1350M/ 450 Combi ergänzt seit Ende Oktober 2010 den Anlagenpark der Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB). Mit dieser modernen Spritzgießmaschine werden bei der eigenständigen Forschungseinrichtung innovative Fertigungsverfahren zur Herstellung von großflächigen und leichten Mehrkomponentenbauteilen entwickelt, teilt NMB mit. Breites Einsatzspektrum Die Wendeplattenmaschine verfügt über zahlreiche Ausstattungsmerkmale, die einen Einsatz in einem breiten Spektrum der Kunststofftechnik ermöglichen. So kann die Spritzgießmaschine sowohl als 1K- als auch als 2K-Anlage zum Schaumspritzgießen, Spritzprägen sowie für VariothermÒ-fähige Werkzeuge genutzt werden. Stammwerkzeug ist ein 2K-Plattenwerkzeug (Abmessungen 400 x 200 mm²), das durch einen speziellen Schalenaufbau auch VariothermÒ betrieben werden kann. Um diese Technologie effizient nutzen zu können, ermöglicht eine zusätzliche Peripherie eine variotherme Werkzeugtemperierung. Ein weiteres Ausstattungsmerkmal ist ein vollautomatisches Linearsystem für die Entnahme fertiger Bauteile. Die beiden Spritzeinheiten mit einem Schneckendurchmesser von je 60 mm sind prinzipiell für die Verarbeitung von Commodities bis zu Hochtemperaturthermoplasten ausgelegt. Ein mit der MuCellÒ-Technologie ausgerüstetes Aggregat ermöglicht das Schaumspritzgießen mit physikalischen Treibmitteln. Für exakte Werkzeugbewegungen beim Prägen (Spritzprägen, Schäumen mit atmendem Werkzeug) verfügt die Anlage über eine parallelitätsgeregelte Schließeinheit mit einer Schließkraft von bis zu 450 t. Des Weiteren besteht die Option, die Maschine über einen als Werkzeug rüstbaren Auswerferdummy auch mit konventionellen 1K-Werkzeugen zu nutzen. Die Kunststofftechnik-Ingenieure von NMB setzen die 2K-Spritzgießmaschine primär im Rahmen des Verbund-Forschungsvorhabens „Hotmold for elastic foams“ ein, bei dem die Entwicklung von leichten Bauteilen mit haptisch hochwertiger Oberfläche auf Basis geschäumter thermoplastischer Elastomere für den automobilen Innenraum im Fokus steht. Im Weiteren ist die Anlage von regionalen und überregionalen Kunststoffverarbeitern für Versuchsdurchführungen, Werkzeugabmusterungen sowie für Vorentwicklungsprojekte nutzbar. Die Maschine wurde mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II des Bundes im Rahmen des Zukunftsinnovationsgesetzes (ZuInvG) und durch die Mitfinanzierung des Freistaats Bayern gefördert. Kontakt zum Thema Spritzgießen: Neue Materialien Bayreuth GmbH Dr.-Ing. Andreas Spörrer, Leiter Geschäftsbereich Kunststoffe Bereichsleiter Kunststoffe Gottlieb-Keim-Str. 60 95448 Bayreuth Tel. +49 (0)921 507 36 - 331 (Sekretariat, DW 100) Fax +49 (0)921 507 36 - 199 andreas.spoerrer@nmbgmbh.de Weitere Informationen: www.nmbgmbh.de |
Neue Materialien Bayreuth GmbH, Bayreuth
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