| 03.08.2012, 06:10 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Anlässlich der DKT 2012 stellte Wickert eine Vakuumkammerpresse für das Kompressions- und Transferverfahren vor, die zwar auf Standardkomponenten basiere, aber auf individuelle Bedarfe zugeschnitten sei. Die für Formgrößen bis 600 x 600 mm ausgelegte Maschine erreiche dank der präzisen Heizzonenregelung fast über die gesamte Fläche der Heizplatten eine Temperaturverteilung von ±1 °C. Das gelte auch für die äußeren Nester, was die Heizzeit in der Regel stark verkürze. Die in der vorgestellten Presse eingesetzten Heizplatten haben außerdem eine magnetische Spannfunktion, die den schnellen Werkzeugwechsel ermöglichen soll. Gespannt wird per Knopfdruck statt mit Schrauben oder Spannpratzen. Der reduzierte Aufwand beim Rüsten ermögliche in Verbindung mit dem Schiebetisch ein Vorheizen der einzurüstenden Werkzeuge bis auf Vulkanisationstemperatur. Die Magnetplatten begünstigen zudem die flächige Auflage des Werkzeugs auf der Heizplatte und sichern damit einen gleichmäßigen Wärmeeintrag. Energiesparend ist die Abschaltfunktion der Hydraulik. Nach Erreichen des Pressdrucks im Hydraulikzylinder sperrt ein Nachsaugventil den Druck und die Pumpe schaltet ab. Dies soll Energieeffizienz und geringen Schallpegel garantieren Selbst bei komplizierten Artikelgeometrien sorge die Vakuumkammer für das zuverlässige Evakuieren der Form bevor diese ganz geschlossen ist. Das soll Lufteinschüsse weitgehend ausschließen. Durch das Abklappen der oberen Heizplatte in Verbindung mit dem Schiebetisch hat der Bediener die Sichtkontrolle auf alle Funktionsflächen im Werkzeug. Eine Lichtschranke mit Spiegelumlenkung ermöglicht die zweiseitige Zugänglichkeit zum Werkzeug. Weitere Informationen: www.wickert-presstech.de |
Wickert Maschinenbau GmbH, Landau
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