| 07.10.2014, 14:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Äußerst verhalten beurteilen die Mitglieder der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ihre wirtschaftliche Entwicklung für das vierte Quartal Jahr 2014. Das zeigt der aktuelle IK-Konjunkturtrend. Zwar bewerten 40 Prozent der befragten Unternehmen die allgemeine Wirtschaftslage immer noch mit gut, die Prognose für die eigene Umsatzentwicklung fällt dagegen deutlich ab. Waren es im ersten Quartal gerade mal 4 Prozent der Unternehmen, die von Umsatzrückgängen ausgingen, sind dies für das vierte Quartal 2014 fast 30 Prozent. Der Umsatzindex sinkt zudem zum vierten Mal in Folge. Bei der Exportprognose zeigt sich eine nahezu identische Situation. Aus Sicht des Verbandes sind die aktuellen Befragungsergebnisse nicht allein auf die weltweiten Konjunkturtendenzen zurückzuführen. Vielmehr habe sich der internationale Wettbewerbsdruck in vielen Produktsegmenten in diesem Jahr verschärft. Wesentliche Parameter sind in diesem Zusammenhang die Energiekosten. Hier zeigen sich für die deutschen Kunststoffverpackungshersteller immer deutlichere Nachteile durch die hohen finanziellen Auflagen schon allein bei der EEG-Umlage. Die IK verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass nicht nur Export orientierte Verpackungshersteller davon betroffen sind, sondern insbesondere auch kleinere Unternehmen, die weitgehend den deutschen Markt beliefern. Diese Firmen stehen in einem zunehmend härteren Wettbewerb mit ausländischen Anbietern. Ohne eine Absenkung der Energieabgaben auf ein durchschnittlich internationales Niveau werden nach Ansicht der IK die Wettbewerbsnachteile für die gesamte deutsche mittelständische Industrie im nächsten Jahr immer offenkundiger werden. Weitere Informationen: kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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