| 28.10.2015, 05:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Für die Universität zu Köln ist das COPT.ZENTRUM der zentrale Baustein ihrer Technologietransferstrategie und folglich ein strategisches Element für den Transfer aus der Wissenschaft in die Praxis. Von den Räumlichkeiten, dem Technologieangebot des Zentrums und den neuen, wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich der Organischen Elektronik sollen vor allem kleinere und mittelgroße Unternehmen profitieren. Oerlikon Leybold Vacuum liefert dazu mit Vakuumsystemen für die Beschichtungstechnologien einen Beitrag. Nach zweijähriger Bauphase des von der EU und des Landes NRW mitfinanzierten Gebäudes, eröffneten am 19.10.2015 rund 600 ausgewählte Besucher aus Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Ministerialdirigent Michael Theben aus dem Umweltministerium das neue Gebäude des "Center for Organic Production Technologies" (COPT.Zentrum) an der Universität zu Köln. Rektor Professor Dr. Axel Freimuth und Professor Dr. Klaus Meerholz sprachen bei der Eröffnungsfeier von Grundlagenforschung auf internationalem Spitzenniveau, das durch Spitzentechnologie und die Bündelung von Kompetenzen maßgeblicher Akteure aus dem Bereich der organischen Elektronik erreicht werden soll. In den Laboren des COPT.Zentrum wird an Zukunftsvisionen geforscht: in der Organischen Elektronik werden in chemischen und physikalischen Prozessen aus Molekülen dünne Schichten erzeugt, die nur im Elektronenmikroskop sichtbar sind. Die Organische Elektronik – oder auch Polymerelektronik – ermöglicht dadurch vollkommen neue, bisher nicht realisierbare elektronische Produkte: flexible Displays, Solarzellen auf Folien, medizinische Diagnosegeräte in der Kleidung oder sogar zum Aufkleben auf die Haut. Schon jetzt befinden sich OLEDs (Organische Leuchtdioden) in Leuchten oder Displays von Smartphones. Erste Fernsehgeräte mit OLEDs sind auf dem Markt, unzerbrechliche und flexible Displays aus Kunststoff sind bereits angekündigt. Die Organische Elektronik wird den Erwartungen nach in den kommenden Jahren die siliziumbasierte Elektronik durch viele neue Anwendungen ergänzen. Die meisten dieser Prozessschritte werden erst unter Hochvakuumbedingungen möglich. Oerlikon Leybold Vacuum liefert speziell für die Forschung experimentelle Kammersysteme, in denen diverse Beschichtungen auf Substrate aufgebracht werden können. Die UNIVEX 350 G Beschichtungsanlagen, ausgerüstet mit absolut trockenlaufenden Pumpen wie der SCROLLVAC und der TURBOVAC MAGiNTEGRA, schützen die empfindlichen OLED Materialien vor Sauerstoff. Drei UNIVEX 350 G Vakuumsysteme wurden hier mit Glovebox-Einheiten kombiniert, die unter dem Schutz einer reinen Stickstoffatmosphäre betrieben werden. "Dies ist Spitzentechnologie, die von einem Kölner Pionier der Vakuumtechnologie für das COPT.Zentrum der Universität Köln maßgeschneidert wurde. Wir freuen uns, dass wir hier wieder einen Beitrag zu technischen Innovationen liefern können und so auch den Technologietransfer zwischen der Forschung und der Wirtschaft fördern", betont Dr. Martin Füllenbach, CEO Oerlikon Leybold Vacuum. Weitere Informationen: www.oerlikon.com |
Oerlikon Leybold Vacuum GmbH, Köln
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