| 19.01.2016, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Das seit mehreren Jahren in der russischen Kaukasusrepublik Kabardino-Balkarien im Bau befindliche PET-Werk Etana soll von zwei Tochterunternehmen des chinesischen Ölkonzerns CNPC fertiggestellt werden. Die Regierung von Kabardino-Balkarien informiert in einer Pressemitteilung über die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung mit den CNPC-Töchtern China Petroleum Technology and Development Corporation (CPTDC) und China Kunlun Contracting and Engineering Corporation (CKCEC). Vorgesehen ist demnach ein Werk mit einer Jahreskapazität von insgesamt 1,5 Mio. Tonnen PET, dort sollen rund 2.500 Arbeitsplätze entstehen. Über das Investitionsvolumen und weitere Details machten die Behörden in Nalchik keine Angaben. Laut Medienberichten ist die Errichtung des PET-Komplexes in drei Abschnitten geplant. Demnach sollen in den Jahren 2018, 2019 und 2020 Anlagen mit Kapazitäten von jeweils 500.000 Jahrestonnen PET fertiggestellt werden. Zu den Kosten des Projekts wird auch in den aktuellen Meldungen nur auf die bereits vor zwei Jahren kolportierte Summe von 22 Mrd. RUB (258 Mio. EUR) verwiesen. Die Planungen für das PET-Werk Etana gehen bis auf das Jahr 2010 zurück. Mit den Bauarbeiten am Standort bei Majskij im Nordosten von Kabardino-Balkarien wurde 2013 begonnen. Geplant waren dabei zunächst Anlagen mit einer Produktionskapazität von 486.000 Tonnen PET im Jahr, die ursprünglich 2015 in Betrieb genommen werden sollen. Als Auftragnehmer für die Errichtung des Komplexes galt lange Zeit der deutsche Chemieanlagenbauer ThyssenKrupp Uhde, als weitere Partner bei dem Projekt wurden in früheren Meldungen u.a. auch Bühler, Lotte Chemical und Hitachi genannt. Anfang vergangenen Jahres wurde dann erstmals über Verhandlungen mit chinesischen Unternehmen berichtet. Im Gespräch waren vor Jahresfrist auch eigene Kapazitäten zur Produktion des PET-Grundstoffs Terephtalsäure (PTA), die in den aktuellen Berichten allerdings keine Erwähnung finden. Weitere Informationen: www.ckcec.net, www.cptdc.com, www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Continental: Spatenstich für neues Mischzentrum in Iowa
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Bericap: Übernahme der irischen Embankment Plastics
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Bericap: Übernahme der irischen Embankment Plastics
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|