| 29.11.2016, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der südkoreanische Industriekonzern Hyosung plant die Errichtung eines neuen Komplexes zur Produktion und Verarbeitung von Polypropylen (PP) in Vietnam. Laut Medienberichten haben die Koreaner die erforderlichen Unterlagen bei den zuständigen vietnamesischen Behörden eingereicht. Mit einer Entscheidung wird in Kürze gerechnet. Den Meldungen zufolge ist für das Projekt bereits ein Standort im Industriepark Cai Mep in der südvietnamesischen Provinz Ba Ria-Vung Tau vorgesehen. In einem ersten Abschnitt wollen die Koreaner dort für 133 Mio. USD einen unterirdischen Speicher für Flüssiggas (LPG) sowie für 336 Mio. USD ein PP-Werk mit einer Jahreskapazität von 300.000 Tonnen errichten. In einem zweiten Abschnitt ist dann der Bau eines zweiten PP-Werks mit einer Kapazität von weiteren 300.000 Jahrestonnen für 226 Mio. USD sowie eines Werks zur Produktion von polymeren optischen Fasern (POF) für 496 Mio. USD geplant. Bislang verfügt Hyosung in Vietnam bereits im Industriepark Nhon Trach 5 in der südlichen Provinz Dong Nai über ein Werk zur Produktion von Kunststofffasern. Die Chemiesparte von Hyosung produziert neben Polypropylen und Kunststofffasern u.a. auch TPA, Polyamide, Carbonfasern sowie Kunststofffolien. Darüber hinaus ist der koreanische Mischkonzern auch in der Energiewirtschaft, im Maschinenbau, im Elektrogerätebau, im IT-Sektor, in der Textilindustrie und im Bauwesen aktiv. Weitere Informationen: www.hyosung.com |
Hyosung, Südkorea + Vietnam
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