| 01.03.2017, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der indische Kunststofffolienhersteller Jindal Films kündigt den Ausbau seiner Produktionskapazitäten für biaxial verstreckte Polypropylen-Folie (BOPP) in Belgien an. Laut Pressemitteilung plant die Konzerntochter Jindal Films Europe (JFE) dazu am Standort Virton die Errichtung einer neuen Produktionsanlage für BOPP-Folien mit Breiten bis 10,5 m. Die Anlage soll über eine Jahreskapazität von 50.000 Tonnen verfügen und bestehende Produktionslinien ersetzen. Mit der Inbetriebnahme wird gegen Ende des dritten Quartals 2018 gerechnet. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen machte Jindal keine Angaben. Serge François, Direktor des Jindal-Werks in Virton, erklärt in der Aussendung: "Virton ist der flexibelste Standort für die Produktion unserer breiten Palette an neuen Erzeugnissen. Mit der neuen Fertigungslinie können wir künftig unsere Kunden besser mit Endprodukten versorgen, die ihren hohen Ansprüchen hinsichtlich Innovation, Qualität und Abmessungen genügen. Zusammen mit dem kürzlich eröffneten Global Technology Innovation Center wird der Standort Virton zur Basis für die nächste Generation unserer Produkte." Der aktuellen Mitteilung zufolge setzt Jindal mit dem Projekt in Virton den vor zwei Jahren gestarteten Ausbau ihrer Kapazitäten in Europa fort. Dabei hat das Unternehmen bereits am italienischen JFE-Standort Brindisi eine neue Anlage für jährlich 50.000 Tonnen BOPP-Folie sowie eine Anlage zur Metallisierung von 10.000 Tonnen Folie errichtet. Jindal Films gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führen Herstellern von BOPP-Folien. Der Konzern hat seine Zentrale in Neu-Delhi und verfügt neben Virton und Brindisi über Produktionsstandorte im indischen Nasik, in Kerkrade in den Niederlanden sowie in Shawnee im US-Bundesstaat Oklahoma und in LaGrange im US-Bundesstaat Georgia. Weitere Informationen: www.jindalfilms.com |
Jindal Films, Neu-Delhi, Indien
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