| 27.07.2018, 12:31 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Royal DSM, ein global tätiges Unternehmen in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und nachhaltiges Leben, treibt gemeinsam mit der APK eine weitere Steigerung der Nachhaltigkeit von mehrschichtigen Lebensmittelverpackungsfolien voran. Über die primäre Funktion der Reduzierung von Lebensmittelabfällen hinaus sind derartige Verpackungsfolien nun auch über einen neuen Recyclingweg der APK recycelbar (siehe auch plasticker-News vom 21.06.2018). Viele Multi-Layer Barrierefolien für Lebensmittelverpackungen bestehen aus einer Kombination von PE und PA6, wobei PE als Barriere für Feuchtigkeit und PA6 als Barriere für Sauerstoff wirkt und somit die Haltbarkeit des verpackten Lebensmittels erheblich verlängert wird. Eine solche Verpackung kann nicht mit einer Mono-Material PE-Folie hergestellt werden, da die Schichtdicken zur Erzielung ausreichender Barriereeigenschaften zu hoch werden würden. Der Zusatz von PA6 in der Multi-Layer-Lösung reduziert die Gesamtschichtdicke signifikant und verbessert die mechanische Stabilität der Folie, was zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit des Aufreißens der Verpackungsfolien während des Transports und der Logistik führt. Dies führt zu einem niedrigeren Prozentsatz an Lebensmittelabfällen und somit zu einer wesentlich besseren CO2-Bilanz in einer Lebenszyklusanalyse. APK und DSM gehen nun auch die "End-of-Life"-Phase des Lebenszyklus einer mehrschichtigen PE/PA6-Verpackungsfolie mithilfe des APK-Verfahrens „Newcycling“ an, einer Technologie, die es laut APK ermöglicht, aus komplexen gemischten Kunststoffabfällen und Multi-Layer Verbunden (z.B. Multi-Layer-Barriereverpackungen) wieder hochwertige Granulate zu gewinnen mit Eigenschaften, die nahezu denen von neu hergestellten Kunststoffen entsprechen sollen. Mit konventionellen Recyclingverfahren sei das nicht möglich. "Darüber hinaus arbeitet das ‚Newcycling‘-Verfahren sehr kosteneffizient und bietet eine wettbewerbsfähige, nachhaltige Materialquelle. Die Regranulate, die aus mehrschichtigen PE/PA6-Verpackungsabfällen erzeugt werden, können wieder in anspruchsvollen flexiblen Verpackungen eingesetzt werden, was dem Ziel einer Kreislaufwirtschaft entgegenkommt", erklärt Florian Riedl, Leiter Business Development bei der APK AG. Im vierten Quartal dieses Jahres soll die erste kommerzielle „Newcycling“-Anlage in Betrieb genommen werden. Weitere Informationen: www.apk-ag.de, www.dsm.com |
APK AG, Merseburg + DSM, Sittard, Niederlande
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